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Härtefallfonds der RWE
Bürgermeister der Region helfen bei der Antragstellung Informationsveranstaltung in der Bezirksregierung / Regierungspräsident Dr. Twenhöven: "Anträge bis zum 20. Dezember stellen"
Münster. Die Hilfe aus dem Härtfallfonds der RWE Westfalen-Weser-Ems AG soll schnell anlaufen. Noch morgen (7. Dezember) wird der erste Scheck das Haus der RWE verlassen, um damit Menschen, die vom Winterschaos und Stromausfall in der vergangenen Woche betroffen waren, zu helfen. Das kündigte die Arbeitsgruppe Härtfallfonds heute (6. Dezember) bei einem Treffen von Bürgermeistern aus den Kreisen Steinfurt und Borken mit Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven und dem RWE-Vorstandsvorsitzenden Dr. Knut Zschiedrich an. Die Arbeitsgruppe hatte sich Ende vergangener Woche konstituiert und besteht aus je zwei Vertretern der RWE und der Bezirksregierung sowie aus je einem Vertreter der Kreise Steinfurt und Borken.
Erich Tilkorn, Vorsitzender der Gruppe, betonte, dass der Fonds nur zum Ausgleich von existenziellen Notlagen oder bei einem besonders gravierenden Schadensvolumen aufgelegt worden sei. Dabei werde aber kein Unterschied zwischen Privatleuten und Gewerbetreibenden gemacht. "Wir werden uns allerdings nicht mit haftungsrechtlichen Fragen beschäftigen", so Tilkorn, "entsprechende Forderungen würden direkt an die RWE weitergereicht." Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven und RWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Knut Zschiedrich unterstrichen, dass das Geld schnell bewilligt werde. Entsprechende Anträge sollten möglichst bis zum 20. Dezember an den Härtefallfonds geschickt werden (Adresse: Härtefallfonds der RWE, Weseler Straße 480, 48163 Münster) geschickt werden. Die Bürgermeister sagten gestern zu, ihre Bürger bei der Antragsstellung zu unterstützen. Bei entsprechenden Anfragen helfen die örtlichen Bürgerämter.
06.12.2005

