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Zehn Tote aus dem Regierungsbezirk Münster nach dem Seebeben in Südasien
Münster. Gut zehn Monate nach dem Seebeben in Südasien steht die Zahl der Toten aus dem Regierungsbezirk Münster fest. Zehn Menschen aus der Region sind ums Leben gekommen. Sie kamen aus den Kreisen Coesfeld (3) und Recklinghausen (5) sowie aus der Stadt Gelsenkirchen (2). Insgesamt hatten Angehörige im Regierungsbezirk seinerzeit 53 Menschen als vermisst gemeldet, sie stammen aus Münster (11), Gelsenkirchen (8) sowie den Kreisen Borken (2), Coesfeld (9), Steinfurt (4), Warendorf (2) und Recklinghausen (17).
Die Polizei im Regierungsbezirk hat inzwischen ihre Ermittlungen eingestellt. Es gibt nach derzeitigem Wissensstand im Münsterland und Emscher-Lippe keine ungeklärten Vermisstenfälle mehr.
Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben im Indischen Ozean einen Tsunami ausgelöst, bei dem bis zu 200.000 Menschen gestorben sind.
04.11.2005

