Sie sind hier:
Vier Regionen in Nordrhein-Westfalen betreten planerisches Neuland
Münster. Mit den landesweit ersten integrierten Entwicklungskonzepten (ILEK) betreten vier Regionen in Nordrhein-Westfalen planerisches Neuland. Diese vom Land NRW geförderten Konzepte sollen wichtige Grundlagen für zukunftsfähige regionale Entwicklungsprozesse im ländlichen Raum sein. Mitte Juni wurde das Geld vom Land freigegeben. Die beteiligten Gemeinden können nun kompetente Planer mit der Erarbeitung dieser Entwicklungskonzepte beauftragen.
Die ersten Zuwendungsbescheide erhielten:
die Region "Bocholter Aa" mit den Gemeinden Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken und Velen sowie dem Kreis Borken,
die Region "Kreis Höxter" mit ihren zehn Gemeinden,
die Region "Kalkeifel" mit den Gemeinden Nettersheim, Blankenheim, Dahlem, Hellental, Mechernich, Kall, Schleiden und Bad Münstereifel
die Region "Einzuggebiet Vechte" mit den Gemeinden Neuenkirchen, Schöppingen, Metelen, Wettringen, Laer und Horstmar.
Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte zeigen regionale Entwicklungschancen ländlicher Räume auf und stellen dar, durch welche Maßnahmen neue Chancen wahrgenommen werden können; bisherige Planungen werden einbezogen. Für die Erarbeitung eines derartigen Entwicklungskonzeptes können die regionalen Antragsteller Fördergelder erhalten, Bewilligungsbehörden sind die Ämter für Agrarordnung. Die betrachtete Region muss eine räumliche und funktionale Einheit bilden und Gebiete zweier oder mehrerer Kommunen umfassen. Wichtig ist die umfassende Beteiligung der Bürger, damit die erarbeiteten Konzepte von möglichst vielen Akteuren der Region gemeinsam getragen werden.
04.07.2005

