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Schüler aus Wetter und Paderborn gewinnen Philosophie-Wettbewerb und reisen im Mai nach Warschau

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Peter Zinn (Jahrgangstufe 12) vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Wetter, Sieger der 5. Philosphischen Winterakademie, reist im Mai nach Warschau (Polen), um für Deutschland an der XIII. Internationalen Philosophie-Olympiade teilzunehmen.

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Münster. Peter Zinn (Jahrgangstufe 12) vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Wetter und Hannah Marie Liepmann (Jahrgangstufe 12) vom Reismann-Gymnasium aus Paderborn reisen im Mai nach Warschau (Polen), um für Deutschland an der XIII. Internationalen Philosophie-Olympiade teilzunehmen.

Peter Zinn und Hannah Marie Liepmann sind Sieger der Philosophischen Winterakademie, die jetzt in Münster zu Ende ging. 25 Schülerinnen und Schüler aus den fünf nordrhein-westfälischen Regierungsbezirken hatten jetzt die Möglichkeit an dieser Winterakademie teilzunehmen. Die Akademie stellt die Endausscheidung des landesweiten Essay-Wettbewerbs Philosophie dar, an dem sich weit über 800 Schüler beteiligt hatten. Die Siegerehrung fand am Donnerstag Abend (3. Februar) in der katholischen Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster statt. Weitere Plätze belegen Gerrit Holz vom Städtischen Röntgen-Gymnasium in Remscheid, Hendrik Terwort vom Gymnasium harsewinkel in Harsewinkel und Frederik Beck vom Anno-Gymnasium in Siegburg.

Die gestellten Essay-Themen hatten es in sich: "Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Nur schade, dass es eine Dornenkrone ist." Mit diesem oder drei anderen möglichen Themen hatten sich die 25 Schülerinnen und Schüler in Form einer kurzen Abhandlung (Essay) zu befassen. Ein Essay ist im Unterschied zu einem wissenschaftlichen Aufsatz und einer Facharbeit kürzer und formal freier. Er kann durchaus subjektiv sein und Denkanstöße geben. Vier Stunden hatten die Schüler Zeit, sich die Köpfe über die vorgegebenen Zitate zu zerbrechen. Als ob dies nicht schon schwierig genug wäre, leisteten sie noch zusätzliche Arbeit: Die Essays durften nur in französischer oder englischer Sprache geschrieben werden.

17 Fachlehrer, die als Jury die Werke der Schüler bewerteten, attestierten ein "durchweg hohes Niveau der Argumentation" und lobten die Fähigkeit der Schüler, abstrakte Themen argumentativ schlüssig zu diskutieren und die folgerichtigen Schlüsse zu ziehen.

Abteilungsdirektor Reinhard Aldejohann von der Bezirksregierung Münster, lobte bei der Siegerehrung das Engagement von über 800 nordrhein-westfälischen Schülerinnen und Schülern, die sich im Laufe des Landeswettbewerbs freiwillig, außerhalb des Lehrplans, mit philosophischen Themen beschäftigt haben. Dies mache Mut und zeige, dass bei Schülern und Lehrern von mangelnder Leistungsbereitschaft nicht gesprochen werden könne.

Vier Tage verbrachten die 25 Schüler gemeinsam in Münster. Die Wettbewerbs-Arbeit nahm dabei nur einen Vormittag ein. In der übrigen Zeit hörten die Teilnehmer Vorträge zu philosophischen Themen, unternahmen einen historisch-philosophischen Stadtrundgang in Münster, besuchten Arbeitsgemeinschaften oder feierten eine gemeinsame Party. Die Akademie wurde vom Franz-Hitze-Haus, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Josef-Pieper-Stiftung, der Stiftung Westfalen - Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl und der Bezirksregierung Münster gemeinsam ausgerichtet.


Die aktuelle Siegerliste und die diesjährigen Essaythemen der vierten Philosophischen Winterakademie in Münster können Sie hier abrufen:

Siegerliste

Essay-Themen

04.02.2005

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