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Kriminalitätsstatistik 2004: Leichter Anstieg der Straftaten im Regierungsbezirk Münster
Münster. Im Jahr 2004 wurden der Polizei im Regierungsbezirk Münster 204 794 Straftaten gemeldet. Das sind 1982 Taten mehr als im Vorjahr, was einer Steigerung von 0,98 Prozent entspricht. Die Aufklärungsquote lag bei 45,6 Prozent, im Vorjahr bei 44 Prozent.
Im Bereich der Betrugsdelikte war wieder eine deutliche Zunahme zu verzeichnen. Die Gewaltkriminalität stieg nur gering.
Bei den Rauschgift- und Diebstahlsdelikten dagegen gingen die Straftaten zurück.
Die Betrugsdelikte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent auf 23 362 Fälle. Hier beträgt die Aufklärungsquote 80,2 Prozent.
Einen Spitzenplatz in der Betrugsstatistik nehmen wieder die Warenbetrugsfälle (hierzu zählen beispielsweise Internetbetrug sowie EC-Kartenbetrug) ein. So ist bei diesen Delikten eine Zunahme von 18,6 Prozent auf 8830 Straftaten zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote liegt bei 79,2 Prozent.
Im Bereich der Gewaltkriminalität mit einer Aufklärungsquote von 75,7 Prozent war eine Steigerung um 0,92 Prozent von 6604 auf 6665 Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Tötungsdelikte nahm von 63 auf 68 Delikte zu, darunter17 Morde.
Einen Rückgang um 1,08 Prozent gab es bei den Diebstahlsdelikten. Hier verzeichnete die Polizei 111 504 Fälle.
Es wurden 32171 Fahrräder gestohlen, eine Abnahme von 7,3 Prozent sowie 15291 Diebstähle aus Kraftfahrzeugen, 9,4 Prozent weniger als im Vorjahr.
03.03.2005

