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Gesamtschuldezernent Manfred Skopnik in den Ruhestand verabschiedet

Münster/Mettingen. Mit einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit verabschiedete Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven am 30. November seinen Gesamtschuldezernenten Manfred Skopnik nach 38 Dienstjahren in den Ruhestand.

Der 65-jährige Skopnik ist in Königsberg geboren und bestand 1961 das Abitur am neusprachlichen Gymnasium in Gladbeck. Nach dem Lehramtsstudium trat er 1967 seine erste Stelle als Volksschullehrer im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen an der Sonderschule für Lernbehinderte in Bochum an. Nach Stationen als Lehrer an Hauptschulen in Gladbeck und Mettingen übernahm Skopnik 1975 als stellvertretender Seminarleiter im Bezirksseminar für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in Köln Aufgaben in der Lehrerausbildung. Von Januar 1980 bis Dezember 1981 leitete er die Grundschule Manderscheidter Platz in Köln und kehrte dann erneut in die Lehrerausbildung zurück. Als Ausbildungsbereichsleiter am Gesamtseminar für die Ausbildung und Fortbildung der Lehrer in Münster war er auch für Studienseminare in Arnsberg und Detmold zuständig. Nach Auflösung der Gesamtseminare 1984 wechselte er als Schulaufsichtsbeamter zum staatlichen Schulamt für den Kreis Steinfurt. Ab September 1991 hat Skopnik im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Aufbauhilfe Ost geleistet, dort leitete er das Referat für Lehrerausbildung. Im Februar 1993 kehrte Skopnik nach Nordrhein-Westfalen zurück und nahm seine Tätigkeit als Gesamtschuldezernent bei der Bezirksregierung Münster auf. Seine Beförderung zum Leitenden Regierungsschuldirektor erfolgte im Oktober 1993. Sein Zuständigkeitsbereich als Schuldezernent umfasste die Gesamtschulen in Borken, Havixbeck, Nordwalde, Rheine und Saerbeck. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit legte er in die Lehrerversorgung aller Gesamtschulen des Bezirks und koordinierte auch schulformübergreifend die Versorgung des Unterrichts.

Sein Beruf ist für ihn wesentlicher Lebensschwerpunkt. Deshalb fiel es ihm auch nicht leicht, aus gesundheitlichen Gründen 2003 seine Arbeitszeit im Rahmen der Altersteilzeit reduzieren zu müssen. Seine eigenen Ansprüche an seine berufliche Tätigkeit und seine Inanspruchnahme durch den Dienst ließen eigentlich keine "halben Sachen" zu.

Manfred Skopnik lebt in Mettingen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Neben seinem Haus in Mettingen hat er einen zweiten Wohnsitz in Köln, der seinen kulturellen Interessen und Neigungen entgegenkommt und den Weg nach Südfrankreich verkürzt, wo das Ehepaar Skopnik seit vielen Jahren in Antibes ein festes Urlaubsdomizil ansteuert.

01.12.2005

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