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Keine Bedenken gegen den Warendorfer Kreishaushalt
Münster/Warendorf. Keine kommunalaufsichtlichen Bedenken erhebt die Bezirksregierung Münster gegen den Haushalt 2005 des Kreises Warendorf. Trotz der nach wie vor landesweit angespannten Haushaltslage ist es dem Kreis Warendorf gelungen, einen wiederum ausgeglichenen Gesamthaushalt in Höhe von 202,6 Millionen Euro zu beschließen. Gegen die Festsetzungen in der entsprechenden Satzung, die unter anderem eine Absenkung der allgemeinen Kreisumlage von 34,7 auf 32,6 Prozent vorsehen, erhebt die Bezirksregierung keine Bedenken. Angehoben werden musste jedoch die Jugendamts-Umlage. Sie steigt um 0,5 Prozent auf 17 Prozent.
Der Verwaltungshaushalt umfasst ein Gesamtvolumen von 182,8 Millionen Euro. Der Vermögenshaushalt sieht Ausgaben und Einnahmen in Höhe von 19,8 Millionen Euro vor. Bei entsprechender Förderung soll das Geld vor allem für Investitionen im Straßen- und Radwegeausbau erfolgen. Letztlich muss der Kreis Warendorf hierfür auch Kredite aufnehmen. Diese führen jedoch nicht zu einer Netto-Neuverschuldung, da den Krediten entsprechende Tilgungsleistungen gegenüberstehen.
Die Einführung der Hartz-IV-Gesetze erforderte im Vorfeld der Haushaltsbeschlüsse erhebliche Veränderungen bei der Veranschlagung von Ausgaben und Einnahmen. Sie sollen jedoch nach Erwartung des Kreises Warendorf nicht zu einer Mehrbelastung des Haushaltes führen.
Der Warendorfer Kreistag hatte die Haushaltssatzung für das 2005 am 25. Februar diesen Jahres beschlossen und sie gemeinsam mit dem Investitionsprogramm 2004 bis 2008 der Bezirksregierung Münster angezeigt.
01.04.2005

