Sie sind hier:
Stiftung für Prävention von Bezirksregierung Münster staatlich anerkannt
Münster. Die Münsteraner Rita und Prof. Dr. Gerd Assmann haben jetzt von Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven die Anerkennungsurkunde für ihre Stiftung für Prävention erhalten. Die Stifter wollen insbesondere Forschungsprojekte am Institut für Arterioskleroseforschung an der Universität Münster finanziell unterstützen. Dort wurde vor über 20 Jahren eine epidemiologische Untersuchung bei 40.000 Menschen in Westfalen begonnen, die das Ziel verfolgt, Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall frühzeitig zu erkennen und durch rechtzeitige Vorbeugung Gefäßkrankheiten zu vermeiden. Erkenntnisse der Münsteraner Forschung haben in vielen Ländern Europas und in Amerika Eingang in die Empfehlungen wissenschaftlicher Fachgesellschaften für vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen gefunden. Mit den Mitteln der Stiftung soll die Kontinuität dieser Forschung am künftigen Leipniz-Institut der Universität Münster gesichert werden.
Die Gesundheitsvorsorge in Länder zu bringen, wo sie Menschen nur in unzureichendem Maße zur Verfügung steht, ist ein weiteres Ziel der Stiftung. Aufklärungs- und Informationskampagnen zu verschiedenen Aspekten der Gesundheitsvorsorge, einschließlich des Umweltschutzes, sollen mit Stiftungsmitteln unterstützt werden, um für eine bessere Lebensqualität von Menschen zu sorgen.
Der Kanzler der Universität Münster, Dr. Klaus Anderbrügge, der Vorsitzende der Gesellschaft für Arterioskleroseforschung, Dr. Wilfried Berg und der Chef des Bankhauses HSBC Trinkaus & Burkhardt aus Düsseldorf, Dr. Siegurd Rometsch sind Mitglieder des Vorstandes der neuen Stiftung.
In Münster gibt es zurzeit 116 Stiftungen. Im Regierungsbezirk Münster sind es jetzt 292.
27.01.2004

