Sie sind hier:
Eckhart-Buddecke-Stiftung gegründet: Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreicht die Urkunde über die staatliche Anerkennung
|
|
|
Münster. Die in Münster gegründete "Eckhart Buddecke Stiftung" möchte die medizinische Grundlagenforschung fördern. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte am Dienstag (27. Januar) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an den Stifter Prof. Dr. Eckhart Buddecke.
Die Stiftung vergibt an Wissenschaftler jährlich einen Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro für hervorragende wissenschaftliche Beiträge auf dem Gebiet der Grundlagenforschung. Der förderungswürdige Beitrag soll in einer international anerkannten Fachzeitschrift veröffentlicht werden.
Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht von Erkenntnisfortschritten im Bereich der Medizin berichtet wird, über neue Möglichkeiten oder Verbesserungen bei der Erkennung, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. Wenig beachtet wird dabei die Tatsache, dass jeder Wissenschaftsfortschritt in der Medizin das Ergebnis jahrelanger und kostenintensiver Forschungsarbeit ist. Trotz vieler Erfolge bleiben große Herausforderungen für die Medizin, für die Problemlösungen entwickelt werden müssen: beispielhaft seien die Herz-Kreislauferkrankungen, die bösartigen Tumore und der Diabetes genannt. Heilung oder Besserung dieser Krankheiten kann nur gefunden werden, wenn neben der hohen Kompetenz und der Motivation der Wissenschaftler sich auch die Gesellschaft an den Investitionsmitteln beteiligt, ist der Stifter überzeugt.
Das Vermögen kann durch Zuwendungen Dritter erhöht werden. In Münster gibt es nunmehr 116 und im Regierungsbezirk Münster 293 Stiftungen.
27.01.2004


