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Das Leid nicht vergessen: Kriegsbeschädigten in NRW Hilfen angeboten

Münster. Auch fast 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Sorgen und Leiden der Kriegsbeschädigten in NRW nicht vergessen. In einer groß angelegten Aktion hat die Versorgungsverwaltung NRW mit Sitz bei der Bezirksregierung Münster jetzt Kontakt mit 1447 pflegebedürftigen Kriegsbeschädigten aufgenommen. In persönlichen Gesprächen erkundigten sich die Mitarbeiter der elf NRW-Versorgungsämter nach der persönlichen Pflege-Situation der oftmals über 75-jährigen Menschen und boten Hilfen an. So haben die Gespräche in etwa einem Viertel der Fälle dazu geführt, dass die Betroffenen eine Erhöhung der Zulage wegen gestiegener Pflegebedürftigkeit oder zusätzliche Leistungen nach den Regeln des Bundesversorgungsgesetzes beantragen konnten. Dies hätten die Betroffenen wohl nicht aus Eigeninitiative gemacht, vermutet die Versorgungsverwaltung.

Das Ergebnis dieser Kundenbefragung war für die Mitarbeiter der Versorgungsverwaltung dann der schönste Lohn für die Mehrarbeit: 92 Prozent aller Betroffenen gaben an, dass sie den Service ihres Amtes "durchweg positiv und dankbar" aufgenommen hätten.

Neben den Kriegbeschädigten hatte die Versorgungsverwaltung auch Opfer von Gewalttaten, Wehrdienstgeschädigte und Impfgeschädigte in die Aktion einbezogen.

26.07.2004

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