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Polizei: Keine Demos auf der Autobahn

Münster. Die Autobahnpolizei der Bezirksregierung Münster warnt davor, die Autobahn als Ort für Demonstrationen zu missbrauchen. "Wer die Fahrbahn betritt, nimmt schwere Unfälle in Kauf. Denn die Autofahrer dürfen sich darauf verlassen, auf Autobahnen keine Fußgänger oder Demonstrationen vorzufinden", so Erich Nierhoff, Leiter der Autobahnpolizei in Münster, im Hinblick auf die angekündigten Demonstrationen gegen mögliche Castor-Transporte. Die Autobahn scheide als Demonstrationsort definitiv aus.

Auch andere Aktionen im Sichtfeld von Autofahrern - das Malen von gelben Zeichen an Autobahnbrücken, Versammlungen auf Autobahnbrücken oder das Aufhängen von Bettlaken an Brücken - sorge bei Autofahrern für "Schreckmomente", die zu plötzlichem Abbremsen und Auffahrunfällen führen können.

Erich Nierhoff: "Jeder noch so kleine Eingriff in den Verkehr auf Autobahnen ist lebensgefährlich und provoziert schwere Unfälle. Demonstranten sollten nicht das eigene und das Leben der Autofahrer aufs Spiel setzen."

24.05.2004

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