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Deutliches Zeichen gesetzt: Autobahnpolizei erwischte auf der A 31 über 2100 Raser
Münster. Der schnellste Fahrer raste mit 234 Stundenkilometer am Radargerät vorbei. Erlaubt waren 80. Über das Foto dürfte er sich kaum freuen. Nach etwa 1000 zusätzlichen Einsatzstunden auf der Autobahn 31 hat die Autobahnpolizei Münster jetzt ihr erstes Überwachungsprojekt - dem so genannten Ostfriesenspieß - beendet. Das Ergebnis: Sie verhängte 361 Verwarnungsgelder, fertigte 983 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Allein im Rahmen der stationären Radarüberwachung kontrollierte die Polizei über 17300 Fahrzeuge - von denen über 2160 zu schnell waren. Die Zahl der Unfälle an Auffahrten und Kreuzen sank von 18 auf 6 gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2003; die Gesamtzahl der Unfälle von 35 auf 33. "Auf der Autobahn 31 ereignen sich vergleichsweise wenige Unfälle - aber schwere. Da ist jeder vermiedene Unfall schon ein großer Erfolg", so Erich Nierhoff, Leiter der Autobahnpolizei Münster. "Wichtiger ist jedoch, dass wir schon jetzt den Autofahrern auf der A 31 ein deutliches Zeichen gesetzt haben. Wir werden die jetzt durchgehende Autobahn ständig im Blick haben und flexibel reagieren." Auch auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung werde die Autobahnpolizei im Interesse der Verkehrssicherheit keinerlei Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung dulden.
21.12.2004

