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"Außer-Haus-Service" der Versorgungsämter: 18.000 suchten Hilfe

Münster. Über 18.000 Menschen haben im vergangenen Jahr die Außensprechtage der elf Versorgungsämter in Nordrhein-Westfalen besucht. Das größte Interesse verzeichneten die Ämter dabei für das Schwerbehindertenrecht. Nachdem im Jahr 2003 an 56 Standorten fast 700 Außensprechtage stattfanden, wollen die Versorgungsämter auch in den kommenden Jahren an der erfolgreichen Strategie festhalten. Besonders die speziellen orthopädischen Sprechtage unter der Leitung von Ärzten waren mit 4000 Betroffenen, die meist unter kriegsbedingten Folgeschäden litten, stark frequentiert. Die Außensprechtage sind quasi ein "Außer-Haus-Service" der Versorgungsämter: Sie bieten ihren Kunden feste Beratungs-Termine, beispielsweise in Gemeinde- und Stadtverwaltungen oder bei Verbandstreffen, damit die Ratsuchenden nicht den manchmal langen Weg zum nächsten Versorgungsamt antreten müssen.

Die Versorgungsämter in NRW sind neben dem Schwerbehindertenrecht für die Bereiche Erziehungsgeld und soziales Entschädigungsrecht zuständig. Dazu gehören auch die Versorgungsleistungen für Kriegsbeschädigte und deren Hinterbliebene, sowie die Entschädigung von Opfern von Gewalttaten.

Informationen zu den Außensprechtagen, die in allen Regionen des Landes stattfinden, sind im Internet unter der Adresse www.brms.nrw.de/aufgaben/Organisation/Dezernate/Abteilung_10/Termine/ abrufbar.

19.08.2004

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