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Autobahnpolizei Münster will den "Ostfriesenspieß" sicherer machen.
Münster. Noch ist der "Ostfriesenspieß", wie die A 31 genannt wird, nicht durchgehend fertig gebaut. Doch schon jetzt nimmt die Autobahnpolizei der Bezirksregierung Münster die 81 Kilometer lange Strecke vom Ruhrgebiet in den Norden erstmalig ins Visier ihrer regelmäßigen Überwachungsprojekte. Ab Anfang dieser Woche und noch bis zum 15. Dezember steht die Autobahn im Mittelpunkt der "Aktion A 31": Mit verstärkten Streifen, zivilen Video-Messwagen und weiterem technischen Gerät wird die Autobahnpolizei die Hauptunfallursachen "Geschwindigkeit" und "mangelnder Sicherheitsabstand" überwachen.
"Wir wollen, dass auch auf der A 31 die Verkehrsteilnehmer sicher ans Ziel gelangen", so Projektleiter Günther Niesing. Auf anderen Strecken im Regierungsbezirk Münster hatte diese Strategie schon zum Erfolg geführt. So sanken die Unfallzahlen kürzlich bei einem ähnlichen Projekt auf der viel befahrenen Autobahn 2 im nördlichen Ruhrgebiet um mehr als 30 Prozent. Auf der Autobahn 31 zählt die Autobahnpolizei im Schnitt über 420 Unfälle pro Jahr, 80 Menschen werden dabei verletzt. "Damit ist die A 31 keine der gefährlichsten Strecken im Bezirk", weiß Niesing, "aber durch unser frühzeitiges Projekt möchten wir dem Trend hin zu einer gefährlichen Unfall-Strecke entgegenwirken." Wenn voraussichtlich im Dezember diesen Jahres das letzte Teilstück der A 31 bei Schüttorf geschlossen wird, rechnet die Autobahnpolizei mit einem stark steigenden Verkehrsaufkommen.
16.11.2004

