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Internationale Künstler schaffen Kunst im Münsterland - Bezirksregierung Münster stellt Werke aus
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Münster. "Münster und das Münsterland aus Sicht von Künstlern aus den Partnerstädten", unter diesem Arbeitstitel haben zwölf Teilnehmer während eines 14-tägigen Workshops ihre Eindrücke von Münster und der ländlichen Umgebung festgehalten. Die Bewerber aus den münsterschen Partnerstädten Kristiansand, Rjasan, Rishon Le-Zion, Monastir, Lublin, Orléans und York sind zum Auftakt der Arbeitswochen durch das Münsterland gereist, um sich von Westfalen mit seinen historischen Stätten, wie Schlössern, Burgen, Gehöften, der landwirtschaftlichen Struktur und der Innenstadt von Münster ein Bild zu machen. Auf Leinwand und als Mosaik haben sie ihrem Eindruck künstlerisch Ausdruck gegeben.
Die Bezirksregierung Münster stellt seit heute (14. Juli) die in der internationalen Arbeitsgemeinschaft entstandenen Exponate aus. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven zeigte sich bei seiner Eröffnungsansprache überzeugt: "Die Künstler aus fernen Kulturkreisen eröffnen dem Betrachter neue Blickwinkel für die gewohnte Umgebung. Gleichzeitig werden die Gäste ihre Eindrücke aus der Region mit nach Hause nehmen und so die Kommunikation zwischen den Partnerstädten weiter ausbauen."
Die jetzt ausgestellten Werke stammen überwiegend aus dem Bereich der Malerei. Es sind Aquarelle, Bilder in Ölfarbe oder Acryl und spiegeln gegenständlich, abstrakt, zeitgenössisch und modern typische Ansichten von Münster wieder, wie Dom, historisches Rathaus, Aasee mit seinen Kugeln, Fahrräder und Impressionen aus der Theaterwelt. Ein Künstler aus dem tunesischen Monastir hat seinen Gedanken über das Münsterland durch ein Mosaik kreative Form verliehen. Das Steinmaterial stammt aus der Heimatstadt des Künstlers und zeigt den Prinzipalmarkt, Kiepenkerl und Mühlenhof.
Das Workshop-Projekt wurde vom Verein pArt 96 und der Stadt Münster ins Leben gerufen. Das "p" im Vereinsnamen steht für Partnerstädte und Partnerschaft, Art für Kunst und 96 für das Gründungsjahr. Ziel der Initiative, an der auch die Polizeiführungsakademie Münster-Hiltrup und das Freilichtmuseum Mühlenhof beteiligt sind, ist es, Kreativität zu fördern und Künstlern verschiedener Kunstrichtungen eine internationale Erfahrungsplattform zu schaffen. Das Projekt in Münster hat aber nicht nur den Kontakt zwischen den Kunstschaffenden hergestellt. Öffentliche Arbeitsplätze waren eingerichtet - zum Beispiel im Freilichtmuseum Mühlenhof - und gaben Interessierten, sogar ganzen Schulklassen die Gelegenheit, dem Künstler bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen.
Die Partnerstädte von Münster sind nun angesprochen, auch in ihrer Stadt ein solches Forum anzubieten. So könnte ein Ring entstehen, der regelmäßig Kulturaustausch sichert und partnerschaftlich kunstvoll arbeiten lässt.
Die Ausstellung ist vom 14. Juli bis zum 5. August 2004, montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Foyer der Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3, zu sehen.
14.07.2004



