Amtliche Bekanntmachung

Sie sind hier:

 

Natürliches Ökosystem erhalten

Stiftung Schorfheide-Chorin

Bildunterzeile:
Dr. Martin Jenssen, Prof. Dr. Gerhard Hofmann, Josef Schulze Jochmaring, Eberhard Rau, Elisabeth Fiege, Dr. Eberhard Henne, Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz, Hubert Große-Kleimann, Dr. Hugo Fiege, Anke Jenssen und Ruth Boleslawsky (von links nach rechts)

Das Bild können Sie in druckfähiger Version downloaden.

Elisabeth Fiege und Dr. Hugo Fiege stellen erste Ergebnisse der Stiftung-Schorfheide-Chorin in der Bezirksregierung Münster vor

Münster/Greven. Vorstand und Kuratorium der Umweltstiftung Schorfheide-Chorin informierten jetzt die Stiftungsaufsicht bei der Bezirksregierung Münster über ihre bisherige Arbeit.

Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz würdigte das beispielhafte ehrenamtliche Engagement des Stifterehepaares und lobte die Kooperation von Wirtschaftsvertretern, regionalen Naturschutzverbänden und dem Land Brandenburg als zukunftsweisendes Modell.

Die Stiftung Schorfheide-Chorin wurde im Dezember 2000 durch die Bezirksregierung Münster anerkannt. Stifter waren das Unternehmerehepaar Elisabeth und Dr. Hugo Fiege aus Münster und drei regionale Naturschutzverbände aus der Uckermark in Brandenburg. Die mit einem ausreichend finanziellen Grundkapital ausgestattete Stiftung wurde vom Land Brandenburg im Jahr 2002 naturgeschützter Wald von etwa 660 Hektar übertragen.
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Vorhaben des Naturschutzes und der umweltgerechten Landnutzung in Schutzgebieten Deutschlands, hier im Biosphärenreservat Stiftung Schorfheide-Chorin im Sinne einer "Public-Private-Partnership". In den Wäldern der Stiftung sollen die durch menschliche Eingriffe verursachten Veränderungen kompensiert und ein natürliches Ökosystem erhalten werden. Außerdem möchte die Stiftung die verantwortungsbewusste Nutzung der Natur mit ihrem Schutz verbinden und dies sowohl auf eine wissenschaftliche als auch ökonomische Grundlage stellen.
Die Stiftung Schorfheide-Chorin ist in dieser Art einzigartig in der reichen Stiftungslandschaft Nordrhein-Westfalens und der nicht minder reichen Stiftungslandschaft des Regierungsbezirks Münster.

Wirtz wünschte sich, dass es auch im Münsterland zu vergleichbaren Stiftungsinitiativen käme. "Sie sind ein gut geeignetes Forum, um Konflikte zwischen Natur und Umweltschutz auf der einen Seite, und den wirtschaftlichen Interessen auf der anderen Seite zu versöhnen."

Die privatrechtliche Stiftung ist ein gutes Beispiel für "Public-Private-Partnership", die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Forstverwaltungen, Naturschutzverbänden und der deutschen Wirtschaft.
Durch die Naturschutzaktivitäten macht sie das Anliegen des Naturschutzes einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Langfristig soll aus den Stiftungsaktivitäten ein Netzwerk aus privaten und öffentlichen Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern hervorgehen.

Natürliches Ökosystem erhalten

Stiftung Schorfheide-Chorin

Bildunterzeile:
Dr. Martin Jenssen, Prof. Dr. Gerhard Hofmann, Josef Schulze Jochmaring, Eberhard Rau, Elisabeth Fiege, Dr. Eberhard Henne, Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz, Hubert Große-Kleimann, Dr. Hugo Fiege, Anke Jenssen und Ruth Boleslawsky (von links nach rechts)

Das Bild können Sie in druckfähiger Version downloaden.

Elisabeth Fiege und Dr. Hugo Fiege stellen erste Ergebnisse der Stiftung-Schorfheide-Chorin in der Bezirksregierung Münster vor

Münster/Greven. Vorstand und Kuratorium der Umweltstiftung Schorfheide-Chorin informierten jetzt die Stiftungsaufsicht bei der Bezirksregierung Münster über ihre bisherige Arbeit.

Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz würdigte das beispielhafte ehrenamtliche Engagement des Stifterehepaares und lobte die Kooperation von Wirtschaftsvertretern, regionalen Naturschutzverbänden und dem Land Brandenburg als zukunftsweisendes Modell.

Die Stiftung Schorfheide-Chorin wurde im Dezember 2000 durch die Bezirksregierung Münster anerkannt. Stifter waren das Unternehmerehepaar Elisabeth und Dr. Hugo Fiege aus Münster und drei regionale Naturschutzverbände aus der Uckermark in Brandenburg. Die mit einem ausreichend finanziellen Grundkapital ausgestattete Stiftung wurde vom Land Brandenburg im Jahr 2002 naturgeschützter Wald von etwa 660 Hektar übertragen.
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Vorhaben des Naturschutzes und der umweltgerechten Landnutzung in Schutzgebieten Deutschlands, hier im Biosphärenreservat Stiftung Schorfheide-Chorin im Sinne einer "Public-Private-Partnership". In den Wäldern der Stiftung sollen die durch menschliche Eingriffe verursachten Veränderungen kompensiert und ein natürliches Ökosystem erhalten werden. Außerdem möchte die Stiftung die verantwortungsbewusste Nutzung der Natur mit ihrem Schutz verbinden und dies sowohl auf eine wissenschaftliche als auch ökonomische Grundlage stellen.
Die Stiftung Schorfheide-Chorin ist in dieser Art einzigartig in der reichen Stiftungslandschaft Nordrhein-Westfalens und der nicht minder reichen Stiftungslandschaft des Regierungsbezirks Münster.

Wirtz wünschte sich, dass es auch im Münsterland zu vergleichbaren Stiftungsinitiativen käme. "Sie sind ein gut geeignetes Forum, um Konflikte zwischen Natur und Umweltschutz auf der einen Seite, und den wirtschaftlichen Interessen auf der anderen Seite zu versöhnen."

Die privatrechtliche Stiftung ist ein gutes Beispiel für "Public-Private-Partnership", die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Forstverwaltungen, Naturschutzverbänden und der deutschen Wirtschaft.
Durch die Naturschutzaktivitäten macht sie das Anliegen des Naturschutzes einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Langfristig soll aus den Stiftungsaktivitäten ein Netzwerk aus privaten und öffentlichen Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern hervorgehen.

14.05.2004