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Bilanz der Autobahnkontrolle auf der A2: 31 Prozent weniger Unfaelle im Vergleich zum Vorjahr

Gemessene 185 Kilometer pro Stunde bei 100 erlaubten Kilometer pro Stunde

Bildunterzeile:
Besonders krasses Beispiel einer Geschwindigkeitsüberschreitung:
Gemessene 185 Kilometer pro Stunde bei 100 erlaubten Kilometer pro Stunde.

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Münster. Zu schnelles Fahren, Unterschreiten des Sicherheitsabstandes, mangelnde Ladungssicherung - die Liste der Unfallursachen auf der Autobahn ist lang. Doch der Autobahnpolizei Münster in Kooperation mit den Autobahnpolizeien Arnsberg und Detmold ist es gelungen, die Zahl der Unfälle auf der Autobahn 2 in dem Bereich Oberhausen Sterkrade bis Bielefeld um 31 Prozent zu senken.

In dem Projektzeitraum (15.09. – 15.10.2004) passierten insgesamt 359 Verkehrsunfälle. Das sind 31 Prozent weniger Unfälle als im vergleichbaren Zeitraum im Vorjahr. "Das Ergebnis beweist, dass nur häufige Kontrollen und Verfolgungsdruck, eine Verhaltensveränderung bei den Verkehrsteilnehmern bewirken", so Polizeioberkommissar Christoph Becker von der Autobahnpolizei Münster.

"Es ist positiv zu werten, dass wir keinen Unfall mit tödlichem Ausgang hatten. Im letzten Jahr waren es noch vier Tote", so Projektleiter Becker weiter.

Gleichwohl sind 39 Verkehrsvergehen entdeckt, 10679 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten gefertigt und 2170 Verwarngelder erhoben worden.

12.11.2004

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