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Wald-Stiftung gegründet
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Von links: Professor Dr. Andreas Schulte (Vorstandsvorsitzender des Internationalen Instituts für Wald und Holz NRW e.V.), Franz Kretschmann (Präsident des Instituts) und Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven Foto: brms
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Regierungspräsident überreicht Anerkennungsurkunde an Professor Dr. Andreas Schulte und Franz Kretschmann
Münster. Die bestehenden Wald-Kulturlandschaften zu erhalten und zu fördern und nachhaltig zu bewirtschaften, das sind die Ziele der jetzt in Münster gegründeten "Wald-Stiftung". Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte am Freitag (10. Dezember) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an die Stifter Franz Kretschmann, Präsident des Internationalen Instituts für Wald und Holz NRW e.V. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Professor Dr. Andreas Schulte, Vorstandsvorsitzender des genannten Instituts.
Die Pflege, Restaurierung und Weiterentwicklung von Wald-, Schloss-, Park- und Gartenlandschaften ist eine wichtige Voraussetzung, um die "Landmarken" des Münsterlandes zu bewahren. "Leider befinden wir uns in Zeiten, in denen Städte und Gemeinden die Mittel für wichtige Projekte in den Bereichen Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz fehlen. Dies gilt aber auch für die im Privatbesitz befindlichen Kulturgüter", so Twenhöven bei der Übergabe der Urkunde. "Um hier aktiv zu werden, sind Privatinitiativen gefragt. Ihre Stiftung will die Strukturen der Kulturlandschaften schützen und fördern." Dieses Engagement ist besonders zu begrüßen, hob Twenhöven hervor.
Bei Eingriffen in Natur und Landschaft sind Planungs- und Maßnahmenträger dazu verpflichtet Ausgleichsflächen bereit zu stellen. Allerdings ist es aufgrund mangelnder Flächenverfügbarkeit häufig schwierig, Flächen mit geeignetem Aufwertungspotential nachzuweisen. Hierbei entstehen meist Kosten, die von den Projektträgern nicht geleistet werden können. In solchen Fällen kann die neu gegründete "Wald-Stiftung" helfen.
Die "Wald-Stiftung" ist über die Stiftungssatzung eng mit dem Wald-Zentrum, Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verbunden. Sie startet zum Jahresende 2004.
Das Vermögen der Stiftung kann durch Zuwendungen Dritter erhöht werden. Das Anfangsvermögen muss in seinem Wert in voller Höhe erhalten bleiben.
In der Stadt Münster ist es die 122. und im Regierungsbezirk Münster die 309. Stiftung.
10.12.2004

