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Stiftung will kulturelle und soziale Aktivitäten in der Gempt-Halle fördern

Münster/Lengerich. Die jetzt gegründete "Bürgerstiftung Gempt" wird die Gempt-Halle als Kulturzentrum betreiben und will so das soziale und kulturelle Miteinander in Lengerich bereichern. Bislang stand die ehemalige Industriehalle leer und wurde im Rahmen der Regionale 2004 renoviert. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte heute (10. September) im Rahmen der Eröffnung des Bürger- und Kulturzentrums Gempt die Urkunde über die staatliche Anerkennung an den Sprecher des Vorstandes der Stiftung, Thomas Klimek.

Bürgerstiftungen basieren auf einem breiten gesellschaftlichen Fundament, da sie von dem Engagement einer Vielzahl von Stiftern getragen werden. Grundsätzlich stehen sie jedem offen. Die einzelnen Stifter können sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen. An der „Bürgerstiftung Gempt“ beteiligen sich 239 Erststifter mit jeweils mindestens 500 Euro.

"Es ist erfreulich, wenn sich Bürger für Bürger einsetzen und damit die Gemeinschaft unterstützen", so der Regierungspräsident bei der Urkundenübergabe. Die Stiftung beabsichtigt, die Gempt-Halle durch verschiedene Aktivitäten mit neuem Leben zu erfüllen. Hierbei sollen Kunst und Kultur, Bildung, Erziehung und Sport, Jugendarbeit sowie der Heimatgedanke und die Pflege des traditionellen Brauchtums gefördert werden. Die Gempt-Halle soll auch von den Menschen der Region für eigene Veranstaltungen genutzt werden können.

Das Anfangsvermögen der Stiftung von 214.826 Euro ist mittlerweile durch Zustiftungen weiter angewachsen.

Im Kreist Steinfurt ist es die 30. Stiftung, im Regierungsbezirk die 301.

10.09.2004

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