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"Schober-Stiftung" in Münster gegründet: Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreicht die Urkunde über die staatliche Anerkennung
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Münster. Die jetzt gegründete "Schober-Stiftung" hat sich das Ziel gesetzt, die ambulante und stationäre Hospizarbeit zu fördern. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte am Freitag (8. Oktober) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an die Stifter Dr. Anna Schober und Universitätsprofessor Dr. Dr. Otmar Schober.
Mit dem Thema Sterben und Tod möchten sich die meisten Menschen nicht gerne auseinandersetzen. Für sterbenskranke Menschen ist es wichtig, ein Sterben in Würde sowie größtmögliche Lebensqualität und Beschwerdefreiheit zu erreichen.
"Gerade in der heutigen Zeit ist es bewundernswert, dass es Menschen gibt, die sich die Zeit nehmen, Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten", so Twenhöven bei der Urkundenübergabe.
Die Verantwortlichen der "Schober-Stiftung" wollen mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit die Hospiz-Idee noch breiter bekanntmachen, insbesondere die ambulante Hospizarbeit fördern und den Ausbau der qualifizierten ehrenamtlichen Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen unterstützen. Alle Menschen, die es wünschen, sollten zu Hause oder in einem Hospiz unter fürsorglicher und kompetenter Begleitung sterben dürfen.
Das Vermögen der Stiftung kann durch Zustiftungen und durch Zuwendungen Dritter erhöht werden.
In der Stadt Münster ist es damit die 119., im Regierungsbezirk die 302. Stiftung.
08.10.2004


