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Autobahnpolizei kontrolliert verstärkt unfallträchtigen Bereich auf der Autobahn 1

Münster. Mit einer vierwöchigen Kontrollaktion will die Autobahnpolizei der Bezirksregierung Münster die Unfallzahlen auf der Autobahn 1 in dem Bereich Autobahnanschlußstelle Osnabrück Hafen bis zum Autobahnkreuz Münster-Süd senken. In diesem Bereich ereigneten sich in den Jahren 2000 bis 2002 1873 Verkehrsunfälle. In 2003 waren es bereits 758 Verkehrsunfälle. Allein im Autobahnkreuz Lotte-Osnabrück wurden 55 Verkehrsunfälle gezählt.

"Nicht angepasste Geschwindigkeit, Fehler beim Fahrsteifenwechsel, nicht ausreichender Abstand oder auch mangelhafte Ladungssicherung sind häufige Unfallursachen, die vermeidbar wären", betonte Projektleiter Hans-Peter Hüser zum Auftakt der Aktion. Auf die Einhaltung der Anschnallpflicht wird verstärkt geachtet, denn der Gurt bleibt Lebensretter Nummer Eins.

Durch eine intensive Verkehrssicherheitsarbeit der Autobahnpolizei sollen die Unfallzahlen gesenkt werden. Mit zusätzlichen Beamten wird der Streckenabschnitt verstärkt kontrolliert; zum Einsatz kommen Radarmessgeräte auf dem Seitenstreifen und auf Brücken, zivile Videomessfahrzeuge (so genannte Provida-Autos), grün-weiße Streifenwagen und technisch speziell ausgerüstete Fahrzeuge für die Überwachung von Lkw. Wochen mit hohem Verfolgungsdruck und ganztägigen Einsatz von Messgeräten wechseln sich ab mit den „Aufklärungs“-Phasen. An diesen Tagen werden die Beamten das Gespräch mit Auto- und Lkw-Fahrern suchen, Broschüren verteilen und auf Gefahren aufmerksam machen.

07.06.2004

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