Amtliche Bekanntmachung

Sie sind hier:

 

"stiftung agri-cultura" fördert das Gemeinwesen von Velen und Ramsdorf: Regierungspräsident überreicht Anerkennungsurkunde

Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreicht die Urkunde

Bildunterzeile:
Von links vorne: Lothar Arnold (Geschäftsführer der RWW Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH9, Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven und Ralf Groß-Holtick (Bürgermeister)
Von links hinten:Thomas Tenkamp, Johannes Maus (erster stellvertretender Bürgermeister) und Hans Joachim Eckerth (zweiter stellvertretender Bürgermeister)

Das Bild können Sie in druckfähiger Version downloaden.

Münster/Velen/Ramsdorf. Die Zukunft der Gemeinden Velen und Ramsdorf "bewahren, entwickeln, fördern und gestalten", das sind die Ziele der jetzt gegründeten "stiftung agri-cultura".

Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte am Freitag (6. August) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an Lothar Arnold (Geschäftsführer der RWW Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH) und den Mitglieder des Vorstandes.

Die Stiftung möchte die Kultur, die Kunst, den Umwelt- und Naturschutz, die Denkmals und Landschaftspflege sowie den Heimatgedanken in und um die Gemeindegebiete von Velen und Ramsdorf fördern.

"Leider befinden wir uns in Zeiten, in denen Städte und Gemeinden die Mittel für wichtige Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur und Natur fehlen. Ihre Stiftung nimmt gesellschaftliche Aufgaben wahr und unterstützt die Gemeinden." Dieses Engagement der Stiftung ist deshalb besonders zu begrüßen, hob Twenhöven bei der Urkundenübergabe hervor.

In der nächsten Zeit soll das Projekt "lebendiges Museum" umgesetzt werden. Die "Doskerkerls" haben in den vergangenen zehn Jahren landwirtschaftliche Maschinen gesammelt. Zusammen mit den Heimatvereinen Ramsdorf und Velen werden diese Geräte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Standorte Picker-Warnsing am Fischediek, Tenk-Dröning, Krückling und auf dem Gut Ross sind dafür vorgesehen. Hervorzuheben ist hierbei, dass nicht nur die Geräte sondern mittels Filmaufnahmen auch die Anwendung gezeigt werden. An Aktionswochenenden kann man die alten Maschinen in aktivem Einsatz besichtigen.

Bei diesem Projekt helfen zahlreiche Gemeindemitglieder. "Dies ist auch ein Ziel der Stiftung. Sie will Möglichkeiten bieten, dass Bürgerinnen und Bürger sich einmischen. Sie will Menschen zusammenführen, die etwas bewegen wollen - zum Wohle des Gemeinwesens. Dazu braucht es Menschen mit Ideen, Engagement und Bürgersinn", so Lothar Arnold. Wir wollen mit unserer Beteiligung eine Initialzündung geben und andere ermuntern, mitzumachen", begründete der RWW-Chef das Engagement des Wasserversorgers.

Twenhöven wünschte sich, dass es mehr vergleichbare Stiftungsinitiativen gäbe. "Mit der "stiftung agri-cultura" ist zukünftig in Velen und Ramsdorf ein Akteur vorhanden, der die nachhaltige Entwicklung der Gemeinden im ländlichen Raum auf breiter Basis entwickeln, fördern und gestalten will. Der auch das kulturelle Brauchtum bewahrt".

Bürgermeister Ralf Groß-Holtick, Johannes Maus (erster stellvertretender Bürgermeister), Hans Joachim Eckerth (zweiter stellvertretender Bürgermeister), Peter Amberg (Kämmerer), Franz-Josef Schwers und Thomas Tenkamp sind Mitglieder des Vorstandes der neuen Stiftung.

Die Stiftung kann aber nicht nur durch ehrenamtliche Tätigkeiten unterstützt werden. Das Stiftungsvermögen, das in seinem Wert in voller Höhe erhalten bleibt, kann durch Zuwendungen Dritter erhöht werden. Die Stiftungsziele können auch durch Spenden verwirklicht werden. Die Aktivitäten der Stiftung können auch im Internet unter www.stiftung-agri-cultura.de verfolgt werden.

Im Kreis Borken ist es die 34. Stiftung. Im Regierungsbezirk Münster gibt es nunmehr 298 Stiftungen.

06.08.2004

Informationsleiste

Ansprechpartner/in:

Info