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Genehmigung für die Oberflächenabdichtung der Sonderabfalldeponie Ochtrup liegt vor
Münster/Ochtrup. Die Bezirksregierung Münster hat jetzt der Gesellschaft für Materialrückgewinnung und Umweltschutz mbH (GMU) Essen die Plangenehmigung für die Maßnahmen zur Herstellung der Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der Sonderabfalldeponie (SAD) Ochtrup erteilt. Die Genehmigung konnte erteilt werden, nachdem zuvor in einem umfangreichen Gutachten bestätigt worden war, dass von der Deponie keine aktuelle Gefährdung ausgeht. Danach können eventuell zukünftig erforderlich werdende Sicherungsmaßnahmen, auch noch nach dem Aufbringen der Oberflächenabdichtung durchgeführt werden.
Die Oberflächenabdichtung wird nach dem Stand der Technik hergestellt und besteht aus mehreren Sicherungselementen. Neben einer 0,5 Meter dicken Tonabdichtung wird eine Kunststoffdichtungsbahn das Eindringen von Niederschlagswasser verhindern. Ein elektronisches Dichtungskontrollsystem wird in Zukunft mögliche Schäden automatisch anzeigen. Diese Maßnahme dient der Langzeitsicherung der Deponie insbesondere durch die Reduzierung des Sickerwassers. Ziel ist außerdem die Wiedereinbindung des Deponiegeländes in die Landschaft. Die geplanten Maßnahmen erstrecken sich über eine Fläche von ca. 7 Hektar und werden voraussichtlich nach einer Bauzeit von 3 Jahren abgeschlossen sein. Die Kosten werden mit 7,5 Millionen Euro veranschlagt. Die GMU hat einen zügigen Baubeginn in Aussicht gestellt.
Nach dem Aufbringen der Oberflächenabdichtung sind auch weiterhin regelmäßige Kontrollen und Wartungen der technischen Einrichtungen sowie eine Grundwasserüberwachung durch die GMU erforderlich.
05.09.2003

