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25 neue Grundschullehrer sollen Engpässe in der Unterrichtsversorgung vermeiden
Münster. Mit 25 neuen Lehrer-Stellen will die Bezirksregierung Münster mögliche Engpässe an den Grundschulen in den Bereichen Steinfurt und Münster verhindern. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, seien die Schulämter vor Ort ermächtigt, die neuen Stellen ab sofort durch Neueinstellungen zu besetzen. Dabei können die Schulämter auf bereits vorliegende oder neue Bewerbungen zurückgreifen. Die Bezirksregierung reagierte damit kurzfristig auf aktuelle Informationen des Schulministeriums, denen zu Folge im laufenden Jahr unerwartet größere Spielräume bei der Schaffung neuer Lehrerstellen möglich sind.
Die neuen Lehrer sollen laut Schulaufsicht von den Schulämtern „im kommenden Schulhalbjahr flexibel dort eingesetzt werden, wo die Unterrichtsversorgung an den Schulen nicht gesichert ist“, heißt es weiter. Nach dieser Zeit wird diesen Lehrern ein fester Einsatzort zugewiesen. Durch diese Maßgabe unterstützen die neuen Lehrer den bereits vorhandenen Vertretungspool im Regierungsbezirk Münster, dem allein im Grundschulbereich 92 Lehrer angehören.
Die neuen Stellen werden nach einem Schlüssel auf die Bereiche des Kreises Steinfurt, der Stadt Münster sowie der Kreise Coesfeld und Warendorf verteilt. Damit decken sie den Einzugsbereich der beiden Studienseminare Rheine und Münster ab. Die neuen Stellen bedeuten einen jährlichen Kostenaufwand von 1,25 Millionen Euro. Die Neueinstellungen waren ursprünglich für den Sommer 2003 vorgesehen, werden nun aber vorgezogen.
05.09.2003

