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Regierungspräsident überreicht Anerkennungsurkunde für Jugendstiftung Wohn+Stadtbau
Münster. Die Wohn+Stadtbau GmbH, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster, hat anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums die „Jugendstiftung Wohn+Stadtbau“ ins Leben gerufen. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte am Donnerstag (26. Juni) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an den Geschäftsführer Klemens Nottenkemper. „Mit Ihrem Entschluss, sich für die junge Generation einzusetzen, leisten Sie nicht nur einen Beitrag für ein friedliches Miteinander, Sie tragen auch dazu bei, dass Jugendliche aktiv ihren Lebensweg planen“, so Twenhöven bei der Übergabe der Urkunde.
Mit der Stiftung werden Projekte für junge Leute und Hilfsangebote zur Unterstützung benachteiligter Jugendlicher in Münster geschaffen. Die Stiftung will überall dort tätig werden, wo Kinder und Jugendliche leben und zusammenkommen. Auf die Organisatoren wartet ein umfangreiches Aufgabenfeld in Schulen, Wohngebieten und Jugendbegegnungsstätten. Offene Kinder- und Jugendarbeit wird den Heranwachsenden bei der Planung ihres Bildungs-, Berufs- und Lebensweges helfen. Jugendschutz soll vorbeugend betrieben und die Begegnung der jungen Menschen gefördert werden. Die Stiftung hat sich auch zum Ziel gesetzt, Organisationen zu unterstützen, die sich um misshandelte Kinder und Jugendliche kümmern und auch solche, die das Miteinander von ausländischen und deutschen Kindern fördern.
Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 150.000 Euro ausgestattet, das in seinem Wert in voller Höhe erhalten bleiben muss. Das Vermögen kann durch Zuwendungen Dritter erhöht werden.
In der Stadt Münster gibt es nun 109 Stiftungen, im Regierungsbezirk 278 .
05.09.2003

