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Steigende Unfallzahlen: Polizei kontrolliert Radler

Münster. In einer konzertierten Aktion in der zweiten Mai-Woche wird die Polizei im Regierungsbezirk Münster Fahrradfahrer kontrollieren. Zwischen dem 5. und dem 10. Mai haben alle Polizeibehörden spezielle Überwachungsaktionen angekündigt. Der Hintergrund: An jedem Tag verunglücken im Regierungsbezirk zehn Radfahrer, die Tendenz ist seit zwei Jahren wieder steigend. Allein im Münsterland waren 2202 Radler in Unfälle verwickelt, im gesamten Regierungsbezirk Münster waren es im vergangenen Jahr 3152. Die höchste Unfallquote weist die Stadt Münster auf, die niedrigste die Stadt Gelsenkirchen. Das belegen die Zahlen, die jetzt die Bezirksregierung Münster ermittelt hat. Besonders besorgt ist die Polizei darüber, dass sich die Unfallzahlen im Regierungsbezirk entgegen dem Landestrend verändern: Während auf Landesebene die Zahlen kontinuierlich zurückgehen, steigen sie im Regierungsbezirk Münster an. Um diese Entwicklung zu stoppen, werden alle Polizeibehörden die Radler zunächst in der zweiten Mai-Woche besonders intensiv überwachen und dabei besonderes Augenmerk auf die typischen Fehler der Radfahrer legen: unvorsichtiges Fahren an bekannten Unfallschwerpunkten, Missachtung von Ampeln, mangelnder technischer Zustand der Räder, radeln in Fußgängerzonen oder auf Gehwegen.

04.09.2003

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