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Sonderpädagogische Fördergruppen an Hauptschulen in Altenberge, Ibbenbüren und Ostbevern gesichert
Münster. Am Donnerstag kam die Nachricht aus dem NRW-Schulministerium, auf die die Eltern von 17 lernbehinderten Kindern in Altenberge, Ibbenbüren und Ostbevern lange warten mussten: Auf Initiative der Bezirksregierung Münster können die Hauptschulen je einen Sonderpädagogen einstellen. Diese werden an den Schulen sonderpädagogische Fördergruppen gründen und somit den integrativen Unterricht der Kinder auch nach der Grundschulzeit sicher stellen. Wie Ulrich Gläßer von der Bezirksregierung Münster unterstreicht, handelt es sich bei den drei Pädagogen um zusätzlich bereit gestellte Stellen. „Ihre Einstellung wird nicht zu Lasten der Stellenpläne an den Sonderschulen gehen“, verspricht Gläßer. Die Pädagogen können am ersten Schultag in diesem Jahr ihren Dienst aufnehmen.
Die Bezirksregierung entspricht mit ihrer Initiative dem Wunsch zahlreicher Eltern in den drei Orten, die ihre Kinder bisher in eine integrative Grundschule geschickt hatten. Der Weg zu einer weiterführenden Schule, der Hauptschule, war den Kindern aber bis heute verwehrt, da die integrative Förderung durch die fehlenden Stellen nicht garantiert werden konnte. Die Eltern wollten ihre Kinder jedoch nicht an einer Sonderschule anmelden, weil sie weite Wege und den Bruch vieler Freundschaften befürchteten.
In den vergangenen Tagen hatten die Eltern ihren Protest in mehreren Veranstaltungen formuliert. Die Bezirksregierung hatte zugesagt, sich für die Belange der Eltern in Düsseldorf einzusetzen.
04.09.2003

