Amtliche Bekanntmachung

Sie sind hier:

 

Regionalrat unterwegs: Gute Chancen für die Ortsumgehung Warendorf

Münster. Der Weg durch Warendorf ist beschwerlich. Dies wissen die Warendorfer schon lange, und alle Gäste oder Reisenden, die einmal mit dem Auto durch den Stadtkern fahren mussten, haben Erfahrungen mit dem Stop-and-go-Verkehr von Ampel zu Ampel gemacht. Am Donnerstag (24. Juli) sah sich auch der Regionalrat des Regierungsbezirkes Münster mit dem Problem konfrontiert. Anders als in Ennigerloh-Ostenfelde, wo eine Ortsumgehung noch nicht im Gebietsentwicklungsplan dargestellt und und noch nicht in den Landesstraßenbedarfsplan aufgenommen ist, stehen die Zeichen für einen schnellen Baubeginn in Warendorf nicht schlecht. Bereits im September vergangenen Jahres hatte der Regionalrat die Ortsumgehung als „sehr wichtig“ eingestuft, im Bundesverkehrswegeplan wird sie als „vordringlicher Bedarf“ genannt. Twenhöven: „Die Chancen stehen gut, dass in den Warendorfer Stadtkern schon bald Ruhe einkehren wird – und dass sich die Autos nicht von Ampel zu Ampel quälen müssen.“ Gleichwohl haben die Regionalpolitiker auch die Situation Ostenfelde weiterhin im Blick. Die Bezirksregierung ist der Überzeugung, dass eine Ortsumgehung sinnvoll ist. Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf verdeutlichte dem Gremium noch einmal das Verkehrsaufkommen und wagte Prognosen für die Zeit, in der das Marburger Gewerbegebiet in Funktion ist.

Einmal im Jahr geht der Regionalrat des Regierungsbezirks auf eine große Reise, um sich vor Ort über Projekte von großer Tragweite zu informieren, die demnächst auch auf der Tagesordnung des Gremiums stehen werden. In diesem Jahr besuchten die Politiker und ihre Gäste unter anderem Ahlen, Beckum, Ennigerloh-Ostenfelde, Warendorf und den Flughafen Münster-Osnabrück. Über Hörstel-Riesenbeck und Tecklenburg-Brochterbeck kehrten sie abends nach Münster zurück.

Während der Regionalrat seine Arbeit für die Ortsumgehung Warendorf bereits erledigt hat, sind andere Projekte noch aktuell oder kommen erst in den nächsten Wochen auf den Sitzungsplan des Gremiums.

So besichtigten die Politiker in Begleitung der Abteilungsleiter der Bezirksregierung Münster auch Ahlen, wo die Diskussionen über die neue Nutzung des Zechengelände Westfalen 1/2 derzeit läuft. Sie warfen einen kurzen Blick auf das geplante Gewerbegebiet Marburg und ließen sich von Oeldes Bürgermeister Helmut Predeick den aktuellen Planungsstand erläutern. Sie besichtigten das Regionale-Projekt „Beveraue“, sahen sich die Fläche des geplanten Gewerbegebietes „Airportpark“ am Münster-Osnabrück International Airport an und ließen sich in Hörstel-Riesenbeck sowie in Brochterbeck die Instrumente der Agrarordnung und Dorfentwicklung erläutern.

04.09.2003

Informationsleiste

Ansprechpartner/in:

Info