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Stiftung leistet Entwicklungshilfe in Mittel- und Lateinamerika: Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz überreicht die Romero-Stiftungsurkunde

Münster. Die Entwicklungshilfe und die Völkerverständigung in den Staaten Mittel- und Lateinamerika zu fördern, sind Ziele der Romero-Stiftung. Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz überreichte am Donnerstag (23. Januar) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an Dr. Thomas Bröcheler (Vorstandsvorsitzender der Stiftung), Heiner Rosendahl (Kuratoriumsmitglied) und Anne Nibbenhagen (Vorstandsmitglied der Christlichen Initiative Romero e.V.).

Mit den Erträgen des Stiftungsvermögens werden Projekte der Öffentlichkeitsarbeit, der Basisgemeinden, der Frauenbewegung und der Indianer/-innen in Mittelamerika unterstützt. Bildungs- und Erziehungsprogramme für Kinder werden finanziert. Die Romero-Stiftung und die Romero-Initiative setzen sich unter anderem für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Weltmarktfabriken ein.

Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 600.000 Euro ausgestattet. Dieser Wert muss in voller Höhe erhalten bleiben. Zustiftungen sind erwünscht.

In der Stadt Münster sind es nunmehr 103 Stiftungen und im Regierungsbezirk 267.

04.09.2003

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