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Stiftung Hospizarbeit in Münster¿ gegründet: Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreicht Stiftungsurkunde
Münster. Am 9. Januar haben vier Privatpersonen, die Hospizbewegung Münster und das Lebenshaus die „Stiftung Hospizarbeit in Münster“ gegründet. Die Stiftung will das Bewusstsein um Sterben, Tod und Trauer wieder in den Mittelpunkt des Lebens stellen. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte heute (19.2.) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an den Vorstandsvorsitzenden Professor Dr. Clemens Adam.
Mit dem Thema Sterben und Tod möchten sich die meisten Menschen nicht gerne auseinandersetzen. Es ist auch nicht verwunderlich, wenn viele Angst vor dem Sterben in Einsamkeit und Verlassenheit haben. „Gerade in der heutigen Zeit ist es bewundernswert, dass es Menschen gibt, die sich die Zeit nehmen, den Sterbenden auf seinen letztem Weg zu begleiten“, so Twenhöven bei der Urkundenübergabe.
Die Verantwortlichen der „Stiftung Hospizarbeit in Münster“ wollen mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit die Hospiz-Idee noch breiter bekanntmachen, die ambulante und stationäre Hospizarbeit fördern und insbesondere den Ausbau der qualifizierten ehrenamtlichen Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen unterstützen. Alle Menschen die es wünschen, sollen zu Hause oder in einem Hospiz unter fürsorglicher und kompetenter Begleitung sterben dürfen.
Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 50.000 Euro ausgestattet, das in seinem Wert in voller Höhe erhalten bleiben muss. Das Vermögen der Stiftung kann durch Zustiftungen der Stifter und durch Zuwendungen Dritter erhöht werden.
In der Stadt Münster ist es damit die 106; im Regierungsbezirk die 270. Stiftung.
04.09.2003

