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Lehrer von Unterrichtsmethoden beeindruckt
Münster. Vieles läuft hier ganz anders im Unterricht ab als in Russland, Polen, Tschechien oder Bulgarien. Schon jenseits der deutschen Grenze gibt es teilweise ganz andere Unterrichtsmöglichkeiten. Die 18 Lehrer und Schulexperten aus Osteuropa und anderen EU-Staaten, die noch bis morgen (17. Mai) auf Einladung der Bezirksregierung Münster und Soest zu Gast sind, haben während ihres siebentägigen Aufenthalts zahlreiche Eindrücke vom Unterricht in Deutschland gesammelt.
Auf Initiative von Studiendirektor Bernhard Kerkmann, Lehrer am Hiltruper Kant-Gymnasium und Mitarbeiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Münster, sind die Gäste sieben Tage lang vor Ort und gewinnen Eindrücke vom Unterricht deutscher Kollegen. So schaute sich ein Teil der Gruppe unter anderem die Sprachlernwerkstatt des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Münster-Kinderhaus an, ein Raum, in dem die Schüler selbstständig mit Hilfe von Unterrichtsmaterial fremde Sprachen erlernen können. Andere wiederum waren im Hiltruper Kant-Gymnasium zu Gast. Die russische Delegation setzte sich Konfliktbewältigung an deutschen Schulen zum Themenschwerpunkt. Die deutschen Lehrer hatten um Vorfeld Unterrichtsmaterial für die Schulstunden vorbereitet, das sie den Gästen zur Verfügung stellten.
Ebenso zum Programm des „Lehreraustausches“ gehörten Eindrücke vom wirtschaftlichen und kulturellen Leben in der Region. So schauten sich die Gäste das Werk der BASF Coatings in Hiltrup an, waren in der Kunstakademie zu Gast und besuchten dort eine Ausstellung.
04.09.2003

