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Aktionswoche: Polizei beanstandet jedes vierte Fahrrad - Über 2000 Radler mussten zahlen

Münster. Von fast 11 000 überprüften Fahrrädern im gesamten Regierungsbezirk waren 2709 Drahtesel nicht verkehrssicher. Das ist fast jeder vierte Rad, das die Polizisten im Rahmen einer konzertierten Aktion in der zweiten Maiwoche überprüften. Auch auf ihr Fahrverhalten machten die Polizisten die Radler aufmerksam: Mehr als 2000 Mal baten die Beamten die Pedalritter zur Kasse – allein 322 Mal wegen Verstoßes gegen Hauptunfallursachen, wie Missachten der Vorfahrt, falsches Abbiegen oder Überqueren der Kreuzung bei Rot. Hintergrund der Aktion war, dass die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Radfahrer in den vergangenen zwei Jahren wieder gestiegen war. Statistisch gesehen verunglücken jeden Tag im Regierungsbezirk Münster zehn Radfahrer.

Die Zahl der nicht verkehrssicheren Räder war in Gelsenkirchen mit 215 von 691 überprüften Drahteseln besonders hoch. Das waren 31,6 Prozent. Im Kreis Coesfeld war sie mit 20 von 189 (10,6 Prozent) besonders niedrig. Im Mittelfeld bewegen sich die Kreise Warendorf (509 von 1981 Rädern beanstandet), Borken (358 von 2062), Steinfurt (1005 von 3747), Recklinghausen (602 von 2319) sowie die Stadt Gelsenkirchen (215 von 691).

08.09.2003

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