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Geflügelpest in den Niederlanden: Bezirksregierung warnt Verbraucher

Münster. Urlauber und Geschäftsreisende sollten zurzeit keine Geflügelprodukte oder Eier aus den Niederlanden mit nach Deutschland bringen. Die Bezirksregierung Münster schließt sich damit den aktuellen Hinweisen des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums an und warnt vor der Geflügelpest, die im Moment Bestände in den niederländischen Regionen Gelderse Tal und Limburg befallen hat. Die Warnung bezieht sich – gerade vor den Ostertagen – auch auf bemalte Ostereier, die auf niederländischen Märkten verkauft werden. Nur wenn diese Eier sicher nicht aus den betroffenen Regionen stammen, ist ihre Einfuhr unproblematisch. Mit diesen Hinweisen versucht die Bezirksregierung, ein Übergreifen der Geflügelpest auf die Bestände im Regierungsbezirk Münster zu verhindern. Im Bezirk werden rund 3,5 Millionen Stück Geflügel gehalten. Für den Menschen ist die Geflügelpest nach derzeitigen Erkenntnissen nicht gefährlich.

Die Kreise sind angewiesen, Geflügelschauen jeder Art zurzeit zu untersagen. Als weitere Vorsichtsmaßnahme sollten Privathaushalte vorhandene Eierkartons zurzeit nicht mehrfach verwenden, da diese virusbehaftet sein könnten, wenn in ihnen zuvor Eier aus den Niederlanden transportiert wurden.

Bisher sind im Regierungsbezirk Münster noch keine Verdachtsfälle oder Ausbrüche der Geflügelpest festgestellt worden.

04.09.2003

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