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Bezirksregierung Münster stellt fest: Die Höhe der Abfallentsorgungsgebühren hat sich kaum verändert
Münster. Die Abfallentsorgungsgebühren im Regierungsbezirk Münster haben sich in den vergangenen fünf Jahren (1999-2003) kaum verändert. Sie sanken bezirksweit im Durchschnitt um zwei Euro von 189 Euro im Jahr 2002 auf 187 Euro im Jahr 2003. Das hat eine Untersuchung der Bezirksregierung Münster jetzt ergeben. So sanken die Gebühren im Emscher-Lippe-Raum zwar um 13 Euro auf 167 Euro pro Jahr, hingegen sind sie im Münsterland von 195 Euro im Jahr 2002 auf 201 Euro für 2003 angestiegen. Für diese Auswertung werden die durchschnittlich erhobenen Gebühren für einen 4-Personen-Haushalt mit 80/90 Liter-Restmülltonnen und 80/90 Liter-Biomülltonnen zugrunde gelegt.
Die niedrigsten Gebühren werden mit 153 Euro in der Stadt Gelsenkirchen erhoben. Der Kreis Recklinghausen hat seine Gebühren in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gesenkt und liegt zurzeit bei 196 Euro. Im Kreis Warendorf sind die bezirksweit niedrigsten Gebühren (1999: 140 Euro) angestiegen und liegen jetzt bei 172 Euro im Jahr. Die Kreise Borken (190) und Coesfeld (204) sind auf nahezu gleichem Niveau geblieben. Der deutliche Gebührenanstieg in der Stadt Münster ist auf die geplante mechanisch-biologische Müllbehandlung zurückzuführen. Die Gebühren liegen mit 193 Euro aber noch weit unter den Gebühren des Kreises Steinfurt. Mit einer Jahresgebühr von 233 Euro liegt der Kreis Steinfurt nach wie vor an der Spitze der Abfallentsorgungsgebühren.
04.09.2003

