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Stiftung fördert Städtepartnerschaft Münster-Rjasan: Regierungspräsident überreicht Stiftungsurkunde an Hans Velthuysen

Münster. Die in Münster gegründete „Hans- und Hanna-Velthuysen-Stiftung“ will sich für die Völkerverständigung einsetzen, insbesondere durch die Unterstützung des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Münster-Rjasan. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte am Freitag (14. Februar) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an Hans Velthuysen.

Der 79-jährige Velthuysen, der auch aktiv für den Tierschutz in Münster arbeitet, will mit der Stiftung das Engagement seiner Ehefrau Hanna zu Lebzeiten für den Förderverein Münster-Rjasan fortsetzen. Ziel der Stiftung ist es, soziale Hilfsprojekte zu fördern und sie zu erweitern. Die Erträge aus dem Stiftungsvermögen werden ein Krankenhaus für Krebskranke in Rjasan finanziell unterstützen, um den Klinikbetrieb zu verbessern und Gesundheitsvorsorge zu betreiben. Straßenkinder und andere in Not geratene Menschen sollen materielle Hilfe und Fürsorge erhalten. Auch den ambulanten Kranken- und Altenpflegedienst will der Stifter stärken.

„Mit Ihrem Entschluss, sich für die Städtepartnerschaft einzusetzen, werden Sie nicht nur hilfsbedürftige Menschen unterstützen, Sie leisten auch einen Beitrag für ein friedliches Miteinander der Völker“, so Twenhöven in einer kleinen Feierstunde bei der Urkundenübergabe. „Ihr materieller Einsatz wird schnell Hilfe leisten und ich hoffe, dass Ihnen schon bald berichtet werden kann, welche guten Auswirkungen Ihr Engagement in Rjasan hat.“

Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 313.000 Euro ausgestattet. Dieser Wert muss in voller Höhe erhalten bleiben. Zustiftungen sind erwünscht.

In der Stadt Münster ist es nun die 105. Stiftung, im Regierungsbezirk die 269.

04.09.2003

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