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207 Verstöße auf deutschen Autobahnen bei internationalem Polizeieinsatz

Münster. Unter internationaler Beteiligung von verschiedenen Polizei-, Zoll- und Bundesgrenzschutzdienststellen aus Deutschland, den Niederlanden und Polen in der Zeit von Donnerstag, 13. Februar, 18.00 Uhr bis Freitag, 14. Februar, 2.00 Uhr wurde eine überregionale Fahndungsaktion zur Kriminalitätsbekämpfung auf den Autobahnen von den Niederlanden bis zur deutsch-polnischen Grenze durchgeführt. Auf den Autobahnen A 1, A 30, A 31 und der Bundesstraße B 54/B 54n im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei bei der Bezirksregierung Münster waren Rauschgiftkriminalität, Verstöße gegen das Ausländer- und Asylrecht sowie der Bereich von Kraftfahrzeugkriminalität Schwerpunkte der Fahndung. Die Autobahnpolizei Münster richtete eine Koordinierungsstelle ein, die eingehende Informationen sammelte, auswertete und an die Beteiligten aus den Niederlanden, Polen und Deutschland weitergeleitet hat. Auf der gesamten deutschen Strecke wurden 207 Verstöße unter anderem gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Diebstahls, gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen und Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

„Je besser sich deutsche und niederländische Polizisten verstehen, desto besser sorgen sie auch gemeinsam für Sicherheit“, so Innenminister Dr. Fritz Behrens zur jüngsten Aktion. „Da Kriminelle keine Grenzen kennen, darf es auch in der Zusammenarbeit der Polizei keine geben“, so Behrens weiter.„Solche internationalen Einsätze sind wichtig und nützen den Menschen auf beiden Seiten der Grenze.“

Nachdem die Binnengrenzen in Europa aufgehoben wurden, hat die Kriminalität auf den Transitstrecken zwischen den Niederlanden und Polen erheblich zugenommen. Besonders betroffen sind hier die Autobahnen in Deutschland als Durchgangsland. Daher benutzen auch national und international agierende Straftäter diese Strecken. Hauptziel dieser gemeinsamen Aktion ist es, die „Transitkriminalität“ aufzudecken, zu verfolgen und den reisenden Bürgern ein Gefühl der Sicherheit auf den Autobahnen zu vermitteln. Durch die intensive Zusammenarbeit von Bundesgrenzschutz und Zoll mit den Polizeidienststellen der beteiligten Länder konnte ein wichtiger Beitrag zur internationalen Kriminalitätsbekämpfung geleistet werden.

04.09.2003

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