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Dieter Bauer-Stiftung gegründet: Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreicht die Urkunde über die staatliche Anerkennung
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Münster/Südlohn. Die in Südlohn gegründete "Dieter-Bauer-Stiftung" möchte die Forschung von Krebsleiden aller Art und der Krankheit Mukopolysaccharidose fördern. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte am Montag (8. Dezember) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an den Stifter Heinz-Dieter Bauer aus Südlohn.
"Viele Menschen und auch deren Angehörige resignieren angesichts eines Krebsleidens. Sie jedoch zeigen Engagement und bieten mit Ihrer gegründeten Stiftung finanzielle Unterstützung und zwar genau da, wo die Zahlungen der Krankenkassen aufhören. Sie geben damit den Erkrankten und deren Familien Mut und Hoffnung immer weiter zu kämpfen", sagte Dr. Jörg Twenhöven bei der Überreichung der Urkunde.
Mukopolysaccharidose ist eine seltene vererbbare Krankheit, die zu Fehlfunktionen des Körpers führt. Dabei treten Schädigungen auf Zell-, Gewebe- und Organebene auf. Die Krankheit schreitet kontinuierlich voran und kann zu unterschiedlich stark ausgeprägten Beeinträchtigungen bis hin zum Tod führen.
Insbesondere wird der Stiftungszweck durch finanzielle Zuwendung an entsprechende Erkrankte, deren Eltern und Angehörigen und an Forschungseinrichtungen verwirklicht.
Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 307.000 Euro ausgestattet, das in seinem Wert in voller Höhe erhalten bleiben muss. Das Vermögen kann durch Zuwendungen Dritter erhöht werden.
In Südlohn ist es die zweite Stiftung, im Kreis Borken die 29. und im Regierungsbezirk die 283.
08.12.2003



