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Bezirksregierung weist Kritik aus Oelde zurück

Münster. Die Bezirksregierung Münster weist die Kritik aus Oelde zurück, sie verzögere Planungen zur Realisierung des Einkaufszentrums "Auepark". Richtig ist: Noch immer fehlt der Bezirksregierung eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Markt- und Wirtschaftsanalyse, die die Stadt Oelde in einem Schreiben vom 5. August 2003 zugesagt hatte. Bis heute ist diese Information weder in der Bezirksregierung noch bei der auch zu beteiligenden Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer eingegangen.

Um der offenbar langsamen oder überforderten Verwaltung der Stadt Oelde zu helfen, arbeitet zurzeit das zuständige Fachdezernat der Bezirksregierung selbst an dieser Analyse.

Die Stadt Oelde hat sich leider während der Planung des 9000 Quadratmeter großen Einkaufszentrums mit seinen Nachbargemeinden nicht gütlich geeignet. Diese Arbeit muss nun die Bezirksregierung leisten. Neben der Stadt Beckum, die zurzeit ein Einkaufszentrum realisiert, gibt es ähnliche Absichten auch in Ennigerloh. Die Tragfähigkeit all dieser Planungen muss deshalb sorgfältig geprüft werden, um keine regionalen Probleme zu erzeugen. Als die Stadt Beckum ihr Einkaufszentrum plante, hat sich die Stadt Oelde nachdrücklich für ein geordnetes Verfahren bei der Bezirksregierung eingesetzt. Genau dieses Verfahren wendet die Bezirksregierung auch bei der Stadt Oelde an.

Ohne die Moderation der Bezirksregierung in der Region wäre eine rechtlich tragfähige Entscheidung für ein Einkaufszentrum dieser Größe in Oelde kaum zu erreichen.

Polemisch und völlig sachfremd ist die Forderung von Bürgermeister Helmut Predeick nach Schließung möglichst vieler Bezirksregierungen. Herrn Predeick ist zu raten, sich mehr mit den Problemen seiner eigenen Stadt und seiner eigenen Verwaltung als mit der Anzahl der Bezirksregierungen im Land Nordrhein-Westfalen zu beschäftigen.

07.11.2003

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