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Bezirksregierung Münster ordnet Überwachung der Wälder aus der Luft an

Münster. Aufgrund der extrem hohen Waldbrandgefahr hat die Bezirksregierung Münster am Dienstag (5. August) den Alarmplan „Waldbrand-Luftüberwachung“ ausgelöst. Ab morgen (6. August) gilt für die Waldflächen im Regierungsbezirk Münster die Gefahrenstufe vier, von fünf möglichen. Die Stadt Münster, der Kreis Borken und der Kreis Recklinghausen wurden angewiesen, ab morgen die fast 130.000 Hektar großen Waldgebiete im Regierungsbezirk Münster auf mögliche Waldbrände aus der Luft zu kontrollieren. Die Überwachungsflüge im Regierungsbezirk Münster werden zunächst bis zum 12. August angeordnet. Die Organisation der Luftüberwachung liegt bei den betroffenen Kreisen und der Stadt Münster. Die Feuerwehren chartern zu diesem Zweck in Eigenregie Flugzeuge und starten täglich entsprechend den zuvor festgelegten Flugrouten über die brandgefährdeten Bereiche.

Die Fachleute der Bezirksregierung bitten die Bevölkerung verstärkt darum, in Waldgebieten kein Feuer zu machen, nicht zu grillen und nicht zu rauchen. Auch sollten man darauf achten, dass keine Flaschen weggeworfen werden, da diese wie Brenngläser wirken.

08.09.2003

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