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ÖPEL

Ökologieprogramm Emscher-Lippe (ÖPEL)

Mit dem Ökologieprogramm im Emscher-Lippe-Raum (ÖPEL) werden seit 1991 Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung der Industrieregion im Emscher-Lippe-Raum gefördert, die die ökologischen Funktionen dieses Raumes wiederherstellen, entwickeln und nachhaltig sichern sollen.

Jährlich werden hierfür rund 15 Mio. Euro aus dem Landeshaushalt (Gemeindefinanzierungsgesetz und Einzelplan des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW) zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen bis zum Jahr 2006 weitere Mittel aus dem NRW-EU-Programm Ziel 2 (Phase V) in Höhe von insgesamt rd. 67 Mio. Euro zur Verfügung. In den vergangenen EU-Programmphasen wurden bereits 108 Mio. Euro Fördergelder verausgabt.

Im Rahmen des ÖPEL werden vorrangig ökologische Maßnahmen zur Realisierung des ca. 460 qkm großen Emscher Landschaftsparks gefördert, der bereits als Leitprojekt Bestandteil der Internationalen Bauausstellung Emscherpark 1999 (IBA) war. Ein Schwerpunkt ist hierbei die Sicherung und Entwicklung eines durchgehenden Ost-West-Grünzuges längs des Rhein-Herne-Kanals bzw. der Emscher. Die bisherigen Grünzüge verlaufen in Nord-Süd-Richtung.

Der Emscher Landschaftspark umfasst im Wesentlichen den Kernbereich des Ruhrgebietes zwischen den Städten Duisburg im Westen und Dortmund im Osten.

Die gesamte Förderkulisse des ÖPEL bezieht sich auf die kreisfreien Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Mühlheim an der Ruhr und Oberhausen sowie die Kreise Recklinghausen, Unna und Wesel in den Regierungsbezirken Arnsberg, Düsseldorf und Münster.

Bewilligungsbehörde ist zentral die Bezirksregierung Münster.

Antragsteller im Rahmen des ÖPEL können die Gemeinden und Gemeindeverbände innerhalb der Förderkulisse sein; bei Förderungen im Rahmen der NRW-EU-Gemeinschaftsinitiativen auch private Gesellschaften.

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