Amtliche Bekanntmachung

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Bildungsabschlüsse

1. Volksschul-/Hauptschulabschluss, Fachoberschulreife

Nach dem Besuch der allgemeinbildenden Schule kann unter bestimmten Voraussetzungen mit dem erfolgreichen Berufsschulabschluss und einer bestandenen Berufsabschlussprüfung der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) nachträglich zuerkannt werden. Über den Antrag entscheidet das Berufskolleg, das das Berufsschulabschlusszeugnis ausgestellt hat.

Für die Bearbeitung werden folgende Unterlagen benötigt:

• Kopie des Personalausweises (ggf. mit Nachweis zur Namensänderung)

• Lebenslauf mit dem schulischen Werdegang sowie als amtlich beglaubigte Fotokopie

• Zeugnis der Abschlussprüfung der Berufsausbildung

• Abschlusszeugnis der Berufsschule

• letztes Zeugnis der allgemeinbildenden Schule

• ggf. Nachweis der erforderlichen Englischkenntnisse

Weitere Informationen und Kontaktdaten erhalten Sie auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln:

www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/organisation/abteilung04/dezernat_48/schulzeugnisse/berufsschulzeugnisse/index.html

2. Fachhochschulreife

Die volle Fachhochschulreife wird in der Regel erworben durch einen schulischen und einen praktischen Teil in Form eines entsprechenden Praktikums oder einer mindestens 2-jährigen Berufsausbildung.

a. schulischer Teil

Der schulische Teil der Fachhochschulreife muss durch ein schulisches Zeugnis nachgewiesen werden. Sie kann regelmäßig erworben werden

b. praktischer Teil

Zusätzlich zum schulischen Teil muss zum Erwerb der Fachhochschulreife eine fachpraktische Vorbildung nachgewiesen werden:

Nach der zweijährigen Berufsfachschule des Berufskolleg (z.B. Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung - Höhere Handelsschule) kann die volle Fachhochschulreife durch eine mindestens zweijährige Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht oder eines einschlägigen einjährigen/halbjährigen Praktikums erworben werden.

Schülerinnen und Schüler, die die gymnasiale Oberstufe nach der Jahrgangsstufe 12 verlassen und damit den schulischen Teil ihrer Fachhochschulreife erworben haben, erlangen die volle Fachhochschulreife erst dann, wenn Sie die Ableistung des praktischen Teils der Fachhochschulreife nachweisen können.

Der praktische Teil der Fachhochschulreife kann erfüllt werden durch:

Der praktische Teil muss innerhalb von 8 Jahren nach Verlassen der Schule erworben werden!

Die Vorschriften über das einjährig gelenkte Praktikum sind in der Praktikum-Ausbildungsordnung für das einjährig gelenkte Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife sowie die Zuständigkeiten für die Zuerkennung der Fachhochschulreife (Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 11.12.2006) neu geregelt worden.

Die Neuregelung findet auf die Praktikantinnen und Praktikanten Anwendung, die ab dem 01.02.2007 das einjährig gelenkte Praktikum begonnen haben bzw. dieses in Zukunft beginnen werden.

Die Neuregelungen für das einjährig gelenkte Praktikum in 9 Punkten:

  1. Für alle einjährig gelenkten Praktika, auf die die Neuregelung Anwendung findet, entfällt die Eintragung in ein Praktikantenverzeichnis.
  2. Für die Beratung über das Praktikum ist die abgebende Schule zuständig, an der der schulische Teil erworben wurde.
  3. Die abgebende Schule händigt die erforderlichen Formulare aus. (Es wird der Abschluss eines Praktikantenvertrages empfohlen.)
  4. Die Suche nach einer Praktikumsstelle obliegt den zukünftigen Praktikanten in Eigenverantwortung.
  5. Vor Beginn des Praktikums erfolgt keine Genehmigung des Praktikums seitens der abgebenden Schule oder der Bezirksregierung.
  6. Das vollständig abgeleistete Praktikum bedarf keiner Anerkennung durch die abgebende Schule oder die Bezirksregierung.
  7. Die Praktikumsstelle bestätigt nach Ableistung des Praktikums dessen ordnungsgemäße Durchführung mithilfe der Anlage 2.5 der Praktikum-Ausbildungsordnung.
  8. Diese Bescheinigung weist den praktischen Teil der Fachhochschulreife nach und kann direkt zur Studieneinschreibung vorgelegt werden.
  9. Die Ausstellung von zusammenfassenden Bescheinigungen über die Fachhochschulreife durch die Bezirksregierungen erfolgt nur noch für die Zulassung zum Studium in anderen Bundesländern.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Schulministeriums NRW abrufbar.

Wer welches Praktikum absolvieren muss und weitere Informationen können Sie hier nachlesen!

c. Bildungsnachweise anderer Bundesländer

Als Nachweis der Fachhochschulreife zur Studienaufnahme in NRW werden von der Bezirksregierung Münster die Bildungsabschlüsse aus den Ländern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Hostein geprüft.

Bildungsabschlüsse aus anderen Bundesländern werden jeweils von den Bezirksregierungen in Arnsberg, Detmold, Düsseldorf oder Köln bearbeitet.

3. Bewertung ausländischer Bildungsnachweise

(Berufsfachschul- / Fachschul-Abschlüsse)

Die Bezirksregierung Münster ist zuständig für die Bewertung von Berufsfachschul- bzw. Fachschul-Abschlüssen aus

• Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland Island und

• allen außereuropäischen Staaten

Die Zuständigkeiten aller Bezirksregierungen - nach Nationen - finden Sie hier.

Zur Antragstellung werden die unter diesem Link aufgeführten Unterlagen benötigt!

Das hier hinterlegte Schreiben können Sie sich ausdrucken bzw. herunterladen und als Anschreiben verwenden. Dazu sollten Sie die noch fehlenden Angaben (kursiv) einsetzen bzw. eines der "Kästchen" ankreuzen und die freien Felder ausfüllen, oder Sie fertigen ein entsprechendes Schreiben mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift (evtl. auch mit Telefon- / Fax-Nummer / E-Mail-Adresse) an und schicken es mit den erforderlichen Unterlagen in der beschriebenen Form an die folgende Adresse:

Bezirksregierung Münster
Dezernat 48
Albrecht-Thaer-Str.9
48147 Münster

Nichtschulische Berufsabschlüsse können auf Antrag von der für den Wohnsitz zuständigen Kammer gleichgestellt werden.

Dies sind je nach Ausbildungsberuf die Industrie- und Handelskammer, Handwerks-, Ärzte-, Zahnärzte-, Landwirtschafts- oder Rechtsanwaltskammer. Über die zu einem Antrag auf Gleichstellung eines Berufsabschlusses beizubringenden Nachweise geben die zuständigen Kammern Auskunft.

Für Abschlüsse, die ggf. deutschen Abschlüssen der Sekundarstufe I entsprechen könnten, erhalten Sie Informationen auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln.

Über die Gleichstellung von ausländischen Abschlüssen, die evtl. der Allgemeinen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife (Abschlüsse im Bereich der Sekundarstufe II) entsprechen könnten, entscheidet die Zentrale Zeugnisanerkennungsstelle bei der Bezirksregierung Düsseldorf.

Zur Führung im Ausland erworbener akademischer Grade erhalten Sie beim für das Ressort Wissenschaft zuständigen Ministerium nähere Informationen.

Ggf. können Sie auch – unverbindliche - Informationen zu einer evtl. möglichen Einschätzung / Einstufung Ihres im Ausland erworbenen Abschlusses erhalten in der Datenbank Anabin.

In dieser Datenbank der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen in Bonn sind Gutachten abgelegt, die erstellt wurden auf Grund von Bewertungen in ähnlich gelagerten früheren Fällen. Für die Bearbeitung Ihres Antrages sind die dort hinterlegten Gutachten jedoch lediglich bedingt verwertbar, da jeder Antrag auf Bewertung von ausländischen Bildungsnachweisen als Einzelfall bearbeitet wird. Erstrangig zu bewerten sind dabei die jeweils vorzulegenden Nachweise (Zeugnis- und weiteren Unterlagen), die Sie in Ihrem bisherigen Werdegang erworben haben.

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