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Aktuelle Entwicklungen

Richtlinien und Lehrpläne

Seit dem Schuljahr 2003/2004 werden in den Grundschulen des Landes Nordrhein-Westfalen die neuen Richtlinien und Lehrpläne in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Ev. und Kath. Religion, Kunst und Musik erprobt. Auf der Grundlage von schuleigenen Arbeitsplänen arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer zusammen. Sie erstellen Berichte über ihre Erfahrungen und schicken diese über die Schulämter an das Landesinstitut für Schule zur Auswertung.
Abschließend legen die Grundschulen zum 28.02.2006 der unteren Schulaufsicht einen Bericht über die Erprobung der Richtlinien und die gezielte Erprobung eines ausgewählten Lehrplans in den Schuljahren 2004/2005 und 2005/2006 vor. Nach einer Überarbeitung der Richtlinien und Lehrpläne werden sie zum 01.08.2007 in Kraft treten.

In mehreren Schulämtern des Bezirks Münster wurden zwischenzeitlich regionale Fachkonferenzen gebildet, in denen Lehrerinnen und Lehrer fachbezogen schulübergreifend zusammen arbeiten.

Die Schuleingangsphase wird in der Regel jahrgangsübergreifend organisiert. Eine Schule kann aber mit Zustimmung der Schulkonferenz eine andere Organisationsform wählen, die eine gleichwertige individuelle Förderung ermöglicht.

Grundlagen am Beginn der neuen Schuleingangsphase sind die Bildungsvereinbarung (Träger der Tageseinrichtungen) und das Schulfähigkeitsprofil (Grundschule), die eine abgestimmte Förderung der Schülerinnen und Schüler ermöglichen.

Für beide Einrichtungen sind die Erziehungsberechtigten unverzichtbare Partner, die bereits als Eltern der vierjährigen Kinder zu Informationsveranstaltungen eingeladen werden. Vorschulische, schulische und außerschulische Förderung sollen miteinander koordiniert werden können. Hier ist vor allem eine Förderung der motorischen, sprachlichen und emotionalen Fähigkeiten gemeint, aber auch eine Optimierung der Wahrnehmungsbereiche, der Körperkoordination, des Gleichgewichtes, der rhythmischen Fähigkeiten und eine Berücksichtigung der Interessen und Kenntnisse der Kinder.

Weil die Förderbedarfe der Kinder sehr unterschiedlich sind, müssen alle für Bildung und Erziehung Verantwortlichen zusammen arbeiten und eine kontinuierliche und störungsfreie Entwicklung gewährleisten.

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