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Regionalplanung


Regionalplan Münsterland
Erarbeitung des Sachlichen Teilplans „Kalkstein“ – Erneute Auslegung –

Kalkabbau

© Bezirksregierung Münster

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Die Bezirksregierung Münster erarbeitet im Auftrag des Regionalrats Münster seit dem 12.12.2016 den Sachlichen Teilplan „Kalkstein“ (STK). Gegenstand dieses Erarbeitungsverfahrens ist die Festlegung von Bereichen zur Sicherung und zum Abbau oberflächennaher Bodenschätze (BSAB; im Folgenden auch als Abgrabungsbereiche bezeichnet) für den Rohstoff Kalkstein. Daneben werden auch Freiraumfestlegungen zur Nachfolgenutzung in diesen bzw. in unmittelbar angrenzenden Bereichen sowie in ehemals dargestellten Kalkstein-Abgrabungsbereichen, in denen sich die Festlegung der Nachfolgenutzung gegenüber dem bisherigen Regionalplan ändert, getroffen.

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens vom 2. Januar 2017 bis zum 24. März 2017 sind von den sogenannten Trägern öffentlicher Belange (Verfahrensbeteiligte) und aus der Öffentlichkeit zahlreiche Anregungen, Bedenken und Hinweise zum Planentwurf vom 12.12.2016 vorgetragen worden, die zu Änderungen am Planentwurf geführt haben. Zudem ergaben sich weitere Änderungen aus der Erörterung nach § 19 Abs. 3 Landesplanungsgesetz NRW (LPlG) mit den Verfahrensbeteiligten.

Gemäß § 9 Raumordnungsgesetz (ROG) wird hiermit die Öffentlichkeit über die Änderungen am Planentwurf sowie über den aktuellen Bearbeitungsstand des Sachlichen Teilplans „Kalkstein“ unterrichtet. Da einige Planänderungen zu einer erstmaligen oder stärkeren Berührung von Belangen gemäß § 9 Abs. 3 ROG führen können, sind diese Änderungen des Planentwurfs erneut auszulegen, um der Öffentlichkeit und den Verfahrensbeteiligten dazu Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

Geltungsbereich

Der Geltungsbereich des Sachlichen Teilplans „Kalkstein“ entspricht dem des Regionalplans Münsterland und umfasst die kreisfreie Stadt Münster und die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf. Dabei ist zu beachten, dass der Rohstoff Kalkstein nur begrenzt in Lagerstätten und damit nicht flächendeckend im gesamten Plangebiet vorkommt. Abgrabungsbereiche sind daher nur in den Kreisen Steinfurt und Warendorf festgelegt worden.

Erneute Auslegung des geänderten Teils des Planentwurfs des Sachlichen Teilplans „Kalkstein“

Die öffentliche Auslegung des geänderten Planentwurfs erfolgt in der Zeit

vom 12. März 2018 bis zum 13. April 2018

zur Einsichtnahme bei der Regionalplanungsbehörde, der kreisfreien Stadt Münster und den vier Kreisen des Münsterlandes sowie über das Internet an dieser Stelle. Wichtige Informationen zur Auslegung und zur Abgabe von Stellungnahmen finden sich im Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster, Ausgabe 8 vom 23.2.2018, S. 63–64.

In Anlehnung an § 9 Abs. 3 ROG können Verfahrensbeteiligte und die Öffentlichkeit nur zu den nachfolgend aufgeführten geänderten Teilen des Sachlichen Teilplans Stellung nehmen. Diese betreffen

  1. die textlichen Festlegungen zu Ziel 1.6 mit zugehöriger Erläuterung (RdNr. 15 und 30),
  2. die zeichnerischen Festlegungen zu den Abgrabungsbereichen
    – Ennigerloh Nord,
    – Ennigerloh Süd,
    – Beckum Nord,
    – Beckum Nordost,
    – Beckum Süd,
    – Wettringen Nord I und
    – Wettringen Nord II.

Ergänzend zu den o. a. zeichnerischen Darstellungen wurde auch die Umweltprüfung aktualisiert. Zu den hierzu erstellten SUP-Prüfbögen können ebenfalls Anregungen und Bedenken vorgetragen werden.

Verfahrensunterlagen

Nachfolgend sind mit dem geänderten Planentwurf, den sich daraus ergebenden Änderungen im Regionalplan Münsterland sowie dem geänderten Umweltbericht die Verfahrensunterlagen für die Erneute Auslegung zur Ansicht oder zum Download aufgeführt. In den mit zwei Sternchen (**) gekennzeichneten Unterlagen befinden sich die im Rahmen der Erneuten Auslegung relevanten Änderungen, zu denen bis zum 13.04.2018 Stellung genommen werden kann.

Weiteres Informationsmaterial

Zu den geänderten Teilen des Sachlichen Teilplans „Kalkstein“ liegt im Rahmen der Erneuten Auslegung mit Ausnahme der Übersicht über die Verfahrensbeteiligten kein weiteres Informationsmaterial vor. Allerdings können der ursprüngliche Regionalplan-Entwurf und der Umweltbericht vom 12.12.2016 sowie die damals dazu zur Information ausgelegten Gutachten und weiteren Informationen noch auf einer gesonderten Seite eingesehen werden.

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