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Kein Abschluss ohne Anschluss – KAoA

Berufsorientierung

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Die Berufliche Orientierung ist an allen Schulen der Sekundarstufen I und II in Nordrhein Westfalen ein wichtiges Handlungsfeld für die Schul- und Unterrichtsentwicklung. Unter dem Namen „Kein Abschluss ohne Anschluss – KAoA“ ist dieses für alle Jugendlichen an öffentlichen und vielen privaten Schulen in NRW ab Klasse 8 in einem Übergangssystem mit Standardelementen organisiert.

Ziel ist es, die individuelle Entscheidungskompetenz der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken und sie im Übergang in eine berufliche Laufbahn zu unterstützen.

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Kein Abschluss ohne Anschluss

Die Basis für diese schulischen Aktivitäten ist mit dem Beschluss des Aus­bildungs­konsenses im Jahre 2011 gelegt und seit dem Schuljahr 2012/13 durch ein aufwachsendes System schrittweise umgesetzt worden. Inzwischen sind alle öffentlichen Schulen der Sekundarstufe I in diesem Prozess aktiv und die ersten Jugendlichen sind in den Referenzkommunen bereits in verschiedenste Übergänge eingetreten.

Ausgehend von einer Potenzialanalyse in der Klasse 8 werden weitere Standardelemente wie Berufsfelderkundungen, Praktika und Beratungsangebote genutzt, um Kompetenzen auf Seiten der Jugendlichen zu steigern. Parallel lernen Jugendliche Angebote, Profile und Anforderungen auf Seiten der Berufswelt kennen, um darüber eine bestmögliche Passung individueller Voraussetzungen mit den Erwartungen des Arbeitsmarktes zu erreichen.

Die Schulen organisieren diesen Prozess intern, qualifizieren ihre Lehrerinnen und Lehrer und erstellen ein Berufs- und Studienorientierungscurriculum um die Standardelemente unterrichtlich vor- und nachzubereiten. Sie binden die Eltern und weitere Partner in den Prozess ein, richten Berufsorientierungsbüros ein und vernetzen sich untereinander.

Unternehmen öffnen ihre Tore für die verschiedensten Elemente von Berufsfelderkundungen bis hin zu verschiedenen Praktika, bieten Einblicke in Produktion, betriebliche Prozesse und unterschiedliche Berufsfelder und stellen Einstiegsmöglichkeiten vor. Schülerinnen und Schüler sowie Unternehmen lernen einander kennen und können ihre Entscheidungssicherheit erhöhen.

Der Ausbildungskonsens des Landes NRW hat mit dem Beschluss von 2011 zur Einführung des „Neuen Übergangssystems Schule – Beruf in NRW" mit „KAoA“ eine Landesinitiative auf den Weg gebracht, die die Vernetzung der Akteure von der Landesebene bis hin zu einem der insgesamt vier Handlungsfelder vorsieht: Der „Kommunalen Koordinierung“. Dazu sind in jedem Kreis oder jeder kreisfreien Stadt „Kommunale Koordinierungsstellen“ und regionale Steuerungsgruppen oder Steuerkreise eingerichtet. Hier wird der regionale Bezug sichergestellt und gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern, wie den Kammern, der Agentur für Arbeit und der Schulaufsicht die Entscheidungen für die Umsetzung in der Region getroffen.

Kommunale Koordinierungsstellen

Klicken Sie in der Karte auf den gewünschten Landkreis oder die gewünschte Stadt. Sie werden auf die Kommunale Koordinierungsstellen in der jeweiligen Region weitergeleitet.

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