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Deutsch-Niederländischen Gesellschaft

Dr. Lothar von Bönninghausen (Stellvertretender Vorsitzender), Prof. Dr. med. Rudolf Menningen (2. Stellvertretender Vorsitzende), die neue Vorsitzende Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Geschäftsführer Servaas van der Avoort und Joris Bengevoord (Beisitzer). Der scheidende Vorsitzende Jan Bernard van Heek hatte zuvor an Servaas van der Avoort die Bronze-Plakette aus der Gründungszeit der Gesellschaft 1932 überreicht. © B. van der Avoort/DNG


14.05.2019
Dorothee Feller zur neuen Vorsitzenden der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft gewählt

Münster / Denekamp, Niederlande. Zur neuen Vorsitzenden der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft Münster wurde jetzt in Haus Singraven bei Denekamp in den Niederlanden einstimmig Regierungspräsidenten Dorothee Feller gewählt. In ihrer Laudatio für den Niederländer Jan Bernard van Heek, der sich nach 16 Jahren von dem Amt verabschiedete, dankte sie ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für eine bessere Völkerverständigung und für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Niederländern und Deutschen aus den Regionen.

„Unter der Leitung von Jan Bernard van Heek gab es unzählige Veranstaltungen, die die deutsch-niederländische Kulturarbeit geprägt und weiterentwickelt haben. Besonders wichtig ist ihm die Unterstützung und Förderung von jungen Nachwuchsmusikern. Von den Menschen in seiner Umgebung wird van Heek sehr hoch wertgeschätzt. Er hat das Amt des Vorsitzenden mit sehr viel Herzblut ausgeführt“, sagte seine Nachfolgerin. Gleichzeitig mit van Heek wurde auch der langjährige stellvertretende Vorsitzende, der ehemalige Regierungspräsident von Münster, Peter Paziorek, verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wurde Lothar von Bönninghausen bestimmt.

Die Deutsch-Niederländische Gesellschaft versteht sich als Zusammenschluss aller an der Pflege deutsch-niederländischer Beziehungen interessierten Akteure im westfälischen, niedersächsischen und niederländischen Grenzraum. Persönliche Begegnungen und Gespräche, Studienreisen, Exkursionen und Vortragsveranstaltungen vermitteln vertiefte Kenntnisse der Geschichte, Kultur und Wirtschaft, fördern die Verständigung und tragen dazu bei, freundschaftliche Beziehungen aufzubauen und zu intensivieren.

Bereits 1932 hatte die Kaufmannschaft in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Münster den „deutsch-niederländischen Verein“ in Münster gegründet. Parallel dazu war auf niederländischer Seite ein entsprechender Verein in Enschede entstanden. Beide Institutionen kooperierten sehr eng miteinander. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es auf deutscher Seite wieder zu ersten Kontakten mit den Niederlanden, die im Jahr 1951 zur Wiederbegründung der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft in Münster führten. Die rund 220 aktiven Mitglieder der Gesellschaft sind Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Bildungseinrichtungen und Behörden sowie Privatpersonen aus beiden Ländern.

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