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Diese jungen Damen und Herren haben ihre Prüfung als Vermessungstechniker beziehungsweise als Geomatiker bestanden. Mit Ihnen freuen sich auch die Mitglieder des Prüfungsausschusses und sowie Vertreter von BDVI und DGfK. © Bezirksregierung Münster


10.07.2018
Vermessungstechniker und Geomatiker bestehen Abschlussprüfung

Münster. Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers begrüßte in der vergangenen Woche 26 Vermessungstechniker und zwei Geomatiker, die ihre Abschluss­prüfung erfolgreich bestanden haben. In einer Feierstunde in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Münster überreichte die Vorsitzende des Prüfungs­ausschusses, Dr. Maria Lichtenstein, den Prüflingen die Abschlusszeugnisse.

Die Prüflinge absolvierten ihre Ausbildung in verschiedenen Ämtern der Kreise und kreisfreien Städte, bei öffentlich bestellten Vermessungs­ingenieuren oder in privaten Ingenieur­büros. Neben einem Vortrag von Gastredner Dipl. Ing. Rudolf Wehmeyer, NRW-Landesvorsitzender des Bundes der Öffentlich bestellten Vermessungs­ingenieure (BDVI) hielt auch Frank Oppermann von der Deutschen Gesellschaft für Kartographie und Geomatik e. V. (DGfK) ein Grußwort.

Als Vertreter des Verbandes Deutscher Vermessungs­ingenieure (VDV) sprach Anke Thielisch zu den Absolventen. Als prüfungsbeste Vermessungs­techniker wurden Marco Terstegge und Florian Drees sowie als bester Geomatikerin Christina Scheimann jeweils mit einem Bestpreis ausgezeichnet.

In den letzten Jahren haben sich die bisherigen Ausbildungsberufe von Vermessungs­technikern und Kartographen grundlegend verändert. Der Bedarf zur Neuordnung ergab sich vor allem durch technische Entwicklungen in den Betrieben und Verwaltungen. Neben der Vermittlung der Grundlagen des Geodaten­managements zeichnet sich die aktualisierte Ausbildung zum Vermessungstechniker durch vertiefte vermessungs­bezogene Erfassungs- und Berechnungs­fertigkeiten aus. Neu hinzugekommen sind die Bereiche der Industrie- und Überwachungs­vermessung. Der heutige Vermesser muss sich zudem bestens im Planungs-, Boden- und Baurecht auskennen. Analoge Karten werden durch digitale ersetzt, Maßband und Winkelprisma von GPS-Bestimmung abgelöst, um Daten exakt erfassen zu können, die als Basis für Karten und Geoinformationssysteme dienen.

Geomatiker beherrschen den gesamten Prozess des Geodaten­managements, also sowohl den Umgang mit digitalen als auch mit analogen Geodaten von deren Erfassung über vielfältige Verarbeitungsschritte bis hin zur Visualisierung.

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Kreis Steinfurt: hintere Reihe v.l.: Anke Thielisch, Dr. Maria Lichtenstein, Frank Oppermann, Rudolf Wehmeyer, Untere Reihe v.l.: Jonas Stockmann, Nico Exler, Lisa-Marie Bücker. © Bezirksregierung Münster

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Ihre Prüfung bestanden haben

als Vermessungstechniker

Felix Beuermann, Tobias Bialek, Bjarne Braun, Lisa-Marie Bücker, Florian Drees, Markus Engberding, Nico Exler, Michael Fröhlich, Ingo Großkopf, Gerold Hahn, Andreas Höfer, Stephanie Kipp, Dustin Krieger, Sebastian Limberg, Sascha Marks, Jakob Beat Pape-Theis, Tom Reers, Colin Rosenkranz, Susanna Sajonz, Julius Stock, Jonas Stockmann, Felix Terpelle, Marco Terstegge, Hendrik Thesker, Jens Trzensky, Robin Weiler

und

als Geomatiker Christina Scheimann und Marvin Twachtmann.

Die Bezirksregierung ist dabei Ansprechpartner und Berater für alle an der Ausbildung dieser Berufe Beteiligten. Zum Dezernat für Katasterwesen gehören sowohl die Geschäftsstelle für den Prüfungsausschuss für die Ausbildung in der Geoinformationstechnologie im Regierungsbezirk Münster als auch die zuständige Geschäftsstelle für den landesweiten Prüfungsausschuss des gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienstes. Zudem wird dort das Verzeichnis aller Berufsausbildungsverhältnisse geführt und der zuständige Ausbildungsberater gestellt. Die Koordination und Durchführung der Prüfungen erfolgen ebenfalls dort.

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