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(v.r.) Moderator Dr. Bernhard Thülig (Hauptdezernent für öffentliche Gesundheit der Bezirksregierung Münster) mit den Referenten Jörg Holke (Leiter des Referates „Psychiatrie“ Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW), Anke Kempkens (Richterin am Amtsgericht Dortmund) und Prof. Dr. med. Georg Juckel (Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin LWL-Universitätsklinikum, Bochum). © Bezirksregierung Münster


10.11.2017
PsychKG in der Praxis

Münster. An einem Forum zum neuen Gesetz für psychisch Kranke (kurz PsychKG NRW) in der Bezirksregierung Münster haben heute (10. November) rund 100 Fachinteressierte teilgenommen. Die Vorträge befassten sich mit den Auswirkungen des zum Jahresbeginn 2017 in Kraft getretenen Gesetzes in Kliniken, Verwaltungen und vor Gericht.

„Viele Akteure in den psychiatrischen Kliniken sind bei der Anwendung des reformierten Gesetzes in speziellen Fällen noch unsicher und haben hier die Gelegenheit zum vertieften fachlichen Austausch wahrgenommen", resümierte Dr. Bernhard Thülig, Hauptdezernent für öffentliche Gesundheit der Bezirksregierung Münster. Zu dem Forum hatten die Bezirksregierungen Münster und Detmold erstmalig eingeladen. 

Rechte der Betroffenen schützen

Das PsychKG regelt Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten. Es betrifft Patienten, bei denen aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung Eigen- und/oder Fremdgefährdung vorliegt. Die Kranken dürfen in besonderen Situation in den psychiatrischen Kliniken auch gegen ihren Willen behandelt werden. Das Gesetz will die Würde und Rechte der Betroffenen in dieser speziellen therapeutischen Situation besser schützen.

Besuchskommission der Bezirksregierung

Ob die Gesetzesvorschriften in den psychiatrischen Kliniken eingehalten werden, überprüft eine Besuchskommission der Bezirksregierung Münster. Sie kontrolliert einmal jährlich unangemeldet psychiatrische Krankenhäuser. Vorsitz der Besuchskommission hat ein Arzt oder eine Ärztin des Dezernats für Öffentliche Gesundheit. Dabei sind ebenfalls ein juristischer und ein medizinischer Sachverständiger sowie jeweils ein Mitglied aus dem NRW-Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. und dem Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V..

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