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Übergabe Stiftungsarbeit

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke überreicht die Grundlage für die Stiftungsarbeit an Tanja Schulte. Mit im Bild: Nicole Schulte und Hans-Jürgen Bläsius © Bezirksregierung Münster


04.04.2017
RP über­reicht An­er­kennungs­urkunde für Heinrich-Schlick-Stiftung

Münster/Greven. Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat heute (4. April) die Anerkennungsurkunde für die Heinrich-Schlick-Stiftung an die Nichte der Stifterin, Tanja Schulte, überreicht. An der Feierstunde nahmen außerdem auch die Schwestern der Stifterin, Erika Bleckmann und Edith Schulte-Schlick teil sowie Nicole Schulte, Nichte von Elsbeth Schlick und Kuratoriumsmitglied Hans-Jürgen Bläsius (Ev. Kirchengemeinde).

Im Jahr 2013 verstarb die Unternehmerin und Lokal­politikerin Elsbeth Schlick an den Folgen einer schweren Krebserkrankung. Ihrem Wohnort Greven-Reckenfeld war sie zu Lebzeiten sehr verbunden. Sie setzte sich beharrlich für kommunale Belange der Bürger und Bürgerinnen des Ortsteils ein und engagierte sich persönlich und finanziell für diverse Vereine und Initiativen.

Testamentarisch legte sie den Grundstein für die „Heinrich-Schlick-Stiftung“, deren Anerkennung nun durch die Bezirks­regierung Münster bestätigt wurde. Den Stiftungs­zweck hat Elsbeth Schlick so festgehalten: Damit die Aktivitäten der Jugend­arbeit und des Sports im Greven-Reckenfeld gestärkt werden, soll mit den aus dem Stiftungs­vermögen gewonnenen Erträgen entsprechende Projekte der hier ansässigen Akteure und Träger gefördert werden.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein Gremium, dessen Institutions­zugehöri­gkeit die Verstorbene bereits im Vorfeld benannt hat.

Im Rahmen der Stiftungs­aktivitäten soll beispielsweise die Organisation von Ferien­freizeiten, Jugend­sport­turnieren oder von Eltern-Kind-Fahrten finanziert werden. Die geförderten Angebote sollen zur individuellen und sozialen Entwicklung der jungen Menschen beitragen, unabhängig von Geschlecht, Religion oder Herkunft.

Den Namen der Stiftung legte Elsbeth Schlick fest. Sie wünschte den ihres Vaters Heinrich Schlick, der in den 30er Jahren mit dem Aufbau des Unter­nehmens Schlick Strahl­anlagen GmbH in Greven-Reckenfeld begann.

Die Heinrich-Schlick-Stiftung Stiftung verfolgt ausschließlich gemein­nützige Zwecke und ist mit einem Anfangs­vermögen von 120.000 Euro ausgestattet. Das Stiftungs­kuratorium freut sich, seine zukünftige Aufgabe gemeinsam zu meistern und hofft auf Nachahmer, die sich an der neuen Stiftung beteiligen. Zustiftungen und Spenden sind möglich und willkommen!

Die Heinrich-Schlick-Stiftung ist die 624. Stiftung im Regierungsbezirk Münster, die 24. Stiftung im Kreis Steinfurt und die 8. Stiftung in Greven.

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