Regierungsbezirk Münster

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Checkliste und ältere Frau

Was tun im Krisenfall?
Leitfaden für den Krisenfall in Senioren- und Pflegeeinrichtungen

Brand, Grippepandemien oder Stromausfall – wie können Bewohner in Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Krisenfall geschützt und versorgt werden? Welche ersten Schritte sollte das Personal einleiten? Wie kann sich der Träger auf den Ernstfall vorbereiten?

Antworten auf diese Fragen gibt jetzt eine Handlungsempfehlung der Bezirksregierung Münster. Zusammen mit Vertretern der Kreise und kreisfreien Städte und Trägern von Senioren- und Pflegeeinrichtungen hat das Dezernat für Gefahrenabwehr der Bezirksregierung einen Leitfaden für den Krisenfall in Betreuungseinrichtungen verfasst. Denn Forschungsarbeiten zeigen, dass es bisher für die Träger solcher Einrichtungen wenig Hilfestellungen gab, wie sie reagieren sollen und wie sich auf den Ernstfall vorbereiten können.

Ältere Frau und Rollator

© Peter Atkins/Fotolia

Checklisten und Empfehlungen

Der Leitfaden liefert praktische Vorschläge, um ältere Menschen in Einrichtungen zu schützen, die sich in einer Krisensituation nicht selbstständig helfen können. Er benennt konkrete Gefahrensituationen und bietet Checklisten und Handlungsmöglichkeiten, um sich darauf vorzubereiten. Das Ziel ist es, die Träger und Einrichtungsleitungen anzuregen, ihre bereits vorhandenen Notfallpläne und Checklisten zu verbessern.

Planen für den Krisenfall

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Szenarien, die einer größeren Vorplanung der Einrichtungen bedürfen. Es ist wichtig, viele Vorkehrungen im Vorfeld zu treffen, da sie im Ernstfall Zeit sparen und Menschenleben retten können.

Dazu gehört zum Beispiel die Organisation einer Notstromversorgung bei Stromausfällen oder zu wissen, wo die Bewohner bei einer Räumung alternativ untergebracht werden können. Auch Evakuierungshilfen unter den Matratzen der Bewohner sind sinnvoll. Wichtig ist, dass Planung und Ablauf zwischen den Einrichtungsleitungen und den Gefahrenabwehrbehörden stets gut funktionieren.

Oma und Pflegepersonal

© Alexander Raths/Fotolia

Ausgebildetes Personal

Auch die Schulung des Personals kommt im Krisenfall eine große Bedeutung zu. Bei einem Brand oder einer Bombenräumung sollten sie sofort mit den Hilfs- und Rettungsmaßnahmen beginnen können.

Als Richtlinie empfiehlt es Trägern, dass zehn Prozent des Personals als Brandschutz- und Räumungshelfer ausgebildet sein sollten. Denn Feuerwehr und Rettungsdienst sind darauf angewiesen, dass das Personal die Bewohner bereits aus dem Brandraum bringt oder eine mögliche Räumung einleitet.

Die Handlungsempfehlung ist online abrufbar:

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