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Förderung


Förderbereich Umwelt, Ländliche Entwicklung

Das Land NRW fördert zusammen mit der Europäischen Union die ländliche Entwicklung im Regierungsbezirk. Deshalb unterstützt die Bezirksregierung Projekte, die den Umweltschutz und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen zum Ziel haben. Fördermittel vergibt die Bezirksregierung dafür unter anderem aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Vom Aufbau des Emscher-Landschaftsparks und der ökologischen Umgestaltung von Fließgewässern bis hin zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums: Um gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, die biologische Vielfalt zu erhalten oder Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten zu verbessern, werden entsprechende finanzielle Mittel benötigt.

Die Förderangebote des Landes, häufig kofinanziert durch Programme der Europäischen Union, unterstützen Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände. Das Land fördert auch Naturschutzorganisationen, Landwirte und andere Privatpersonen in ihrer Arbeit der landschaftlichen Entwicklung mit dem Ziel, eine erlebnisreiche und gesunde Umwelt zu bewahren.

Überblick

Sie erhalten an dieser Stelle einen Überblick über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten. Die Eckdaten der einzelnen Programme beantworten die wichtigsten Fragen zu den Förderverfahren, die von der Bezirksregierung Münster genehmigt, begleitet oder koordiniert werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Förderlotsen und zu konkreten Programmen an die genannten Ansprechpartner.

Änderungen vorbehalten

Die Bezirksregierung bemüht sich um Aktualität und Richtigkeit aller Daten und Informationen. Trotzdem behalten wir uns Änderungen vor, sodass kein rechtlicher Anspruch kann aus den aufgeführten Informationen und Hinweisen abgeleitet werden kann. Wir bitten diesbezüglich um Verständnis und verweisen auf die persönlichen Beratungsgespräche und auf einschlägige Gesetzestexte.

Die Programme im Einzelnen:


Alleen-Programm

Bezeichnung Förderprogramm

Alleen-Programm

Wer wird gefördert?

Das Land NRW gewährt Zuwendungen für Maßnahmen im Rahmen des Alleen-Programms an Gemeinden, Gemeindeverbände, natürliche Personen und juristische Personen des Privatrechts.

Was wird gefördert?

Die Neuanlage (Mindestlänge 300 Meter), Ergänzung und Wiederherstellung von Baumalleen entlang von Kreis- und Gemeindestraßen, Wirtschaftswegen und Rad- und Wanderwegen.

Wie sind die Konditionen?

Die Projektförderung erfolgt als Zuschuss/Zuweisung mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Zuwendung muss bei kommunalen Zuwendungsempfängern mindestens 12.500 Euro und bei privaten Zuwendungsempfängern mindestens 2.000 Euro betragen.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 51 einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Vor Maßnahmenbeginn

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Anpflanzung von neuen und Ergänzung bestehender Alleen in Nordrhein-Westfalen vom 28.8.2008 in Verbindung mit § 44 LHO und den Verwaltungsvorschriften (VV) für Zuwendungen an Gemeinden ANBestG und den VV für Zuwendungen an den außergemeindlichen Bereich ANBestP.

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Vinnag, Manfred
Telefon: 0251 411-1601
Telefax: 0251 411-81601


Altlasten, Bodenschutz

Bezeichnung Förderprogramm

Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten und Maßnahmen des Bodenschutzes.

Wer wird gefördert?

Gemeinden und Gemeindeverbände, wirtschaftliche Unternehmen der Gemeinden in Form von Eigenbetrieben, juristische Personen des privaten Rechts, soweit eine kommunale Mehrheitsbeteiligung vorliegt, deren Geschäftszweck auf den Erwerb oder die Verwaltung von Altlasten gerichtet ist.

Wie sind die Konditionen?

80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, Bagatellgrenze von 20.000 Euro.

Bei EU-Maßnahmen übernimmt die EU 50 Prozent der förderfähigen Kosten und 30 Prozent wird im Rahmen der Kofinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen übernommen.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 52, einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

In der Regel 6 Wochen vor Maßnahmenbeginn.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen für die Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten sowie für weitere Maßnahmen des Bodenschutzes (RdErl. d. MUNLV v. 8.10.2009 – IV-4-551.01).

Wer informiert weiter?

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Bezirksregierung Münster
Dezernat 52
Nevinghoff 22

48147 Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Frye, Guido
Telefon: 0251 411-5633
Telefax: 0251 411-85633

Downloads und Rechtsvorschriften

Förderrichtlinien Naturschutz

Bezeichnung Förderprogramm

Förderrichtlinien Naturschutz (FöNa)

Wer wird gefördert?

  • Gemeinden, Gemeindeverbände und andere Gebietskörperschaften mit Ausnahme des Bundes
  • Träger von Naturparken, Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimatpflege und Kultur sowie nach § 60 (ehemals § 29) BNatSchG anerkannte Naturschutzverbände
  • Sonstige juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts
  • Natürliche Personen

Was wird gefördert?

Maßnahmen, die zur nachhaltigen Sicherung der Pflanzen- und Tierwelt sowie der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft dienen. Hierunter fallen zum Beispiel die Aufstellung und Umsetzung von Landschaftsplänen, ökologische Gutachten, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen von Schutzgebieten und zur Förderung des Biotopverbundes, Sicherung schutzwürdiger Flächen und Biotope durch Grundstückskauf oder Anpachtung.

Wie sind die Konditionen?

Die Projektförderung erfolgt als Anteilsfinanzierung in der Regel zwischen 50 – 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Der Antrag ist in einfacher Ausführung bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 51, im Einzelfall auch bei den unteren Landschaftsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte, einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Anträge können ganzjährig gestellt werden.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Der Zuschuss erfolgt nach Maßgabe der Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege (Föderrichtlinien Naturschutz – FöNa) sowie der Verwaltungsvorschriften zu § 44 LHO und der Verwaltungsvorschriften für Zuwendungen an Gemeinden (GV)-VVG.

Was noch wichtig ist?

Kein vorzeitiger Maßnahmebeginn; Bagatellgrenzen: öffentlicher Antragsteller 2.500 Euro, privater Antragsteller 500 Euro.

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 51, Landschaft, Fischerei

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Foitzik, Yvonne
Verwaltung
Telefon: 0251 411-1552
Telefax: 0251 411-81552

Downloads und Formulare

Förderrichtlinien Biologische Stationen NRW – FöBS

Bezeichnung Förderprogramm

Förderrichtlinien Biologische Stationen NRW (FöBS)

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Trägervereine von Biologischen Stationen in Nordrhein-Westfalen.

Bei den Trägervereinen kann es sich um nach § 59 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) anerkannte Naturschutzverbände oder eingetragene Vereine unter Beteiligung des ehrenamtlichen Naturschutzes gem. § 59 BNatSchG handeln.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Trägervereine von Biologischen Stationen bei der Verbesserung der Natur- und Umweltbedingungen.

Mitfinanziert werden Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  • Schutzgebietsbetreuung,
  • Vertragsnaturschutz,
  • Artenschutz,
  • Wissenschaftliche und beratende Aufgaben,
  • Naturschutzbildung.

Des Weiteren können gefördert werden:

  • Sonderanschaffungen.

Wie sind die Konditionen?

  • Förderart: Zuschuss.
  • Förderumfang: 80% der Bemessungsgrundlage als Festbetrag.
  • Förderhöhe: Die Zuwendung wird auf der Basis eines qualifizierten und quantifizierten Arbeits- und Maßnahmenplanes gewährt. Die Bemessungsgrundlage für die Höhe der Zuwendung ermittelt sich aus dem Produkt der Anzahl der für die Maßnahmen erforderlichen Stunden und einer Verrechnungseinheit von 53,33 € pro Stunde.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Anträge sind zeitgleich bei den Bezirksregierungen und den weiteren Zuwendungsgebern zu stellen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Anträge sind bis zum 15. Oktober des dem Maßnahmenzeitraum vorhergehenden Jahres auf den vorgesehenen Formularen zu stellen.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Unterstützung von Tätigkeiten der Biologischen Stationen NRW für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege (Förderrichtlinien Biologische Stationen NRW – FöBS) Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2015.

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster

Sabine Theising
Dezernat 51 – Natur- und Landschaftsschutz
Telefon: 0251 411-1660
Telefax: 0251 411-81660

Rechtsvorschriften
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Reitwegeförderung

Bezeichnung Förderprogramm

Reitwegeförderung – Gewährung von Zuwendungen aus Mitteln der Reitabgabe für die Anlage und Unterhaltung von Reitwegen.

Wer wird gefördert?

  • Pferdesportverband Westfalen e. V.
  • Verband der Reit- und Fahrvereine Rheinland e. V.
  • Landesverband Nordrhein-Westfalen der Vereinigung der Freizeitreiter in Deutschland e. V.

Was wird gefördert?

Die Anlage und die Unterhaltung von Reitwegen einschließlich der Anbringung, Unterhaltung und Entfernung der Verkehrszeichen in der freien Landschaft und im Wald, in dem Umfang, wie Abgaben aus der Ausgabe von Reitkennzeichen entrichtet werden.

Wie sind die Konditionen?

  • Die Projektförderung erfolgt aus den Einnahmen der Reitabgabe als      Vollfinanzierung zu 100 Prozent.
  • Die Bagatellengrenzen liegen für die Anlage von Reitwegen bei 500 Euro und für die Unterhaltung bei 250 Euro.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Bei den unteren Landschaftsbehörden der Kreise beziehungsweise kreisfreien Städte.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Förderanträge für die Anlage von Reitwegen sind bis zum 1. März eines jeden Jahres einzureichen.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus Mitteln der Reitabgabe für die Anlage und Unterhaltung von Reitwegen §§ 23, 44 LHO.

Wer informiert weiter?

Die Kreise und kreisfreien Städte als untere Landschaftsbehörden.

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Jansen, Bärbel
Verwaltung
Telefon: 0251 411-4162
Telefax: 0251 411-84162

Formulare und Downloads

Förderung von investiven Naturschutz-Maßnahmen sowie von Schutz- und Bewirtschaftungskonzepten

Bezeichnung Förderprogramm

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) Förderphase 2014 – 2020

Wer wird gefördert?

  • Gemeinden, Gemeindeverbände und andere Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts mit Ausnahme der Länder und des Bundes,
  • Träger von Naturparken, die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege sowie die nach dem Bundesnaturschutzgesetz anerkannten Naturschutzverbände,
  • sonstige juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts,

Was wird gefördert?

  • Investive Maßnahmen des Naturschutzes,
  • Maßnahmen zum Biotop- und Artenschutzes im Offenland, zum Beispiel:
  • Maßnahmen zur Förderung des Umweltbewusstseins, zum Beispiel:
    • Erstellung von Aussichtsplattformen,
    • Erstellung von Informationstafeln,
    • Anlage von Blänken und Artenschutzgewässern,
    • Neuanlage von Streuobstwiesen,
    • Instandsetzungsschnitt von Kopfbäumen,
    • Wiedervernässung und Renaturierung,
    • Entbuschungen, Freistellungen und Anpflanzungen
    • Anlage von Nist-, Brut- und Laichplätzen.
  • Grunderwerb auch zu Tauschzwecken von Offenlandflächen, Wald- und sonstigen Flächen zur Herausnahme aus der Nutzung oder zur naturschutzfachlich bedingten Folgenutzung  
  • Erstellung von Schutz- und Bewirtschaftungskonzepten einschließlich notwendiger Voruntersuchungen.

Wie sind die Konditionen?

Die Projektförderung erfolgt als Anteilsfinanzierung in  Höhe von 80 beziehungsweise 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten in Abhängigkeit von dem Antragsteller und der zu fördernden Maßnahme.  

Im Falle der Arten- und Biotopschutzmaßnahmen „Streuobstanpflanzung” und „Kopfbaumschnitt” erfolgt eine Festbetragsfinanzierung.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Der Antrag ist in einfacher Ausführung bei der Bezirksregierung Münster (Dezernat 51 – Natur- und Landschaftsschutz, Fischerei) einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Anträge können jederzeit gestellt werden.

Das Bewertungsverfahren gemäß Nr. 8.2.1 der Richtlinien investiver Naturschutz – Managementpläne findet zu den folgenden Stichtagen statt:

  • 1. März
  • 1. Juni
  • 1. September
  • 1. November

Die zu den Stichtagen vorliegenden bewilligungsreifen Anträge können im Rankingverfahren bewertet werden.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des kulturellen und natürlichen Erbes und zur Erstellung von Schutz- und Bewirtschaftungskonzepten im Bereich Naturschutz (Richtlinien investiver Naturschutz - Managementpläne); Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 vom 17.12.2013, Durchführungsverordnungen, Landeshaushaltsordnung mit Verwaltungsvorschriften (VV/VVG) in der jeweils geltenden Fassungen.

Was noch wichtig ist?

  • Kein vorzeitiger Maßnahmebeginn,
  • Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Sinne der §§ 4, 5 und 6 LG NRW und sonstige Maßnahmen, die aufgrund gesetzlicher, vertraglicher oder sonstiger Verpflichtung durchzuführen sind, sind nicht zuwendungsfähig,
  • Unternehmernummer (bei den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer zu beantragen),
  • Bagatellgrenze:
    • öffentliche Antragsteller: 12.500 Euro der Zuwendung,
    • private Antragsteller: 1.000 Euro der als förderfähig anerkannten Gesamtkosten,
  • Antrag muss Lageplan, genaue Beschreibung, Begründung der Maßnahme und Kostenberechnung enthalten. 
  • Anträge von öffentlichen Antragstellern: Unterschrift mit Siegel,
  • Anträge von Vereinen: Nachweis der Unterschriftsbefugnis (z. B. durch Vorlage der Satzung, einer Vollmacht oder eines Auszugs aus dem Vereinsregister, ggf. in Verbindung mit einer Kopie des Personalausweises des Unterschriftsbefugten. 

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster 
Dezernat 51 – Natur- und Landschaftsschutz, Fischerei
Nevinghoff 22
48147 Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster:

Joachim Beinlich

Telefon: 0251 411-1661
Telefax: 0251 411-81661

Sabine Theising

Telefon: 0251 411-1660
Telefax: 0251 411-81660

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Rechtsvorschriften

progres.nrw – Förderprogramm regenerative Energien

Das Programm progres.nrw bietet eine breite Palette von Förderangeboten, um den effizienten Umgang mit Energie und den Einsatz von regenerativen Energien in NRW voranzubringen.

Ansprechpartner ist landesweit die Bezirksregierung Arnsberg


Wasserbau – Maßnahmen einschließlich der Talsperren

Bezeichnung Förderprogramm

Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen des Wasserbaus einschließlich der Talsperren

Wer wird gefördert?

Das Land NRW gewährt für wasserwirtschaftliche Maßnahmen Zuwendungen an Gemeinden, Gemeindeverbände und sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts.

Was wird gefördert?

Die finanzielle Förderung des Landes erstreckt sich auf Hochwasserschutzmaßnahmen, wasserbauliche Maßnahmen, Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustandes der Gewässer einschließlich des Grunderwerbs und den Bau von Talsperren.

Wie sind die Konditionen?

Die Höhe der Zuwendungen beträgt 40 – 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, wobei Zuwendungen unter 12.500 Euro beziehungsweise 2.000 Euro an den außergemeindlichen Bereich nicht gewährt werden.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 54 einzureichen.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Die Gewährung der Zuwendung erfolgt nach Maßgabe der Richtlinien und den Verwaltungsvorschriften zu §§ 23 und 44 LHO

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 54, Wasserwirtschaft
Nevinghoff 22

48147 Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Grouisborn, Leo
Telefon: 0251 411-1561
Telefax: 0251 411-81561

Formulare

Aktionsprogramm zur naturnahen Entwicklung der Gewässer

Bezeichnung Förderprogramm

Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen des Aktionsprogramms zur naturnahen Entwicklung der Gewässer zweiter Ordnung und sonstiger Gewässer in NRW

Wer wird gefördert?

Das Land NRW gewährt vom 1.10.2002 bis zum 31.12.2016 den nach § 91 Landeswassergesetz (LWG) zur Unterhaltung der Gewässer zweiter Ordnung und sonstiger Gewässer Verpflichteten Zuwendungen für Maßnahmen, die den Fördergrundsätzen des § 13 Gesetz über Abgaben für das Einleiten von Abwasser in Gewässer (Abwasserabgabengesetz – AbwAG) und des § 83 Wassergesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeswassergesetz – LWG) entsprechen. Maßnahmen müssen der Erhaltung oder Verbesserung der Gewässergüte dienen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen, die sich aus dem geprüften Konzept zur naturnahen Entwicklung von Fließgewässern ergeben sowie insbesondere

  • das Aufstellen und Fortschreiben von Konzepten,
  • der Ankauf von Uferstreifen im erforderlichen Umfang gemäß Konzept und deren standortgerechte Bepflanzung und Pflege,
  • die kapitalisierte Nutzungsausfallentschädigung für private Ufergrundstücke.

Wie sind die Konditionen?

Die Höhe der Zuwendungen beträgt 40 – 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, wobei Zuwendungen unter 12.800 Euro nicht gewährt werden.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 54 einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Rechtzeitig vor Maßnahmenbeginn, da mit der Maßnahme nicht vor der Bewilligung begonnen werden darf.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Die Gewährung der Zuwendung erfolgt nach Maßgabe der Richtlinien und den Verwaltungsvorschriften zu §§ 23 und 44 LHO

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 54, Wasserwirtschaft
Nevinghoff 22

48147 Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Grouisborn, Leo
Telefon: 0251 411-1561
Telefax: 0251 411-81561

Formulare

Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung NRW

Bezeichnung Förderprogramm

ResA – Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen für eine „Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung NRW“

Wer wird gefördert?

Das Land NRW gewährt für wasserwirtschaftliche Maßnahmen Zuwendungen an Gemeinden, Gemeindeverbände und sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts.

Was wird gefördert?

Maßnahmen der Abwasserbeseitigung (zum Beispiel Ertüchtigung von Kläranlagen, Investitionsmaßnahmen bei Niederschlagswasserbehandlung, Kanalsanierung und vieles mehr).

Wie sind die Konditionen?

Je nach Förderbereich Zuschüsse/Zuwendungen von 40 – 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben sowie zinsgünstige Darlehen.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der NRW-Bank einzureichen.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

  • Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen für eine „Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung NRW“ RdErl. d. Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
  • §44 Landeshaushaltsordnung

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 54 ,Wasserwirtschaft
Nevinghoff 22

48147 Münster

NRW-Bank

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

König-Gravemeier, Iris
Telefon: 0251 411-1535
Telefax: 0251 411-81535

Postfach Dezernat 54

Rechtsvorschriften

Private Dorfentwicklung

Bezeichnung Förderprogramm

Private Dorfentwicklung zur Erhaltung, Instandsetzung und Gestaltung ortsbildprägender Bausubstanz

Wer wird gefördert?

natürliche Personen, Personengesellschaften, juristische Personen des Privatrechts

Was wird gefördert?

  • Erhaltung, Instandsetzung und Gestaltung von Gebäuden
  • Innenausbau (Anpassung leerstehender Bausubstanz an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens)
  • Kleinere, selbstständige bauliche Maßnahmen

Wie sind die Konditionen?

  • 35% der förderfähigen Nettokosten, max. 30.000 Euro Zuwendung je Objekt
  • Umsatzsteuer nicht förderfähig
  • Bagatellgrenze 5.000 Euro Zuwendung

Fördervoraussetzungen

  • Maßnahme befindet sich in der Gebietskulisse NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014 – 2020”
  • Ortsteil/Ort unter 10.000 Einwohner
  • Die Maßnahme muss der Umsetzung eines Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) oder eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) dienen, sie muss sich aus dem Konzept ableiten lassen
  • Förderung nur innerhalb des Ortskerns

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Wiegert, Werner

Telefon: 0251 411-5081
Telefax: 0251 411-85081

Rabbe, Mechtild

Telefon: 0251 411-5100
Telefax: 0251 411-85100

Schmidtmeier, Melanie

Telefon: 0251 411-5075
Telefax: 0251 411-85075

Downloads
Rechtsvorschriften

Gemeindliche Dorfentwicklung

Bezeichnung Förderprogramm

Gemeindliche Dorfentwicklungsmaßnahmen

Im öffentlichen Bereich steht die Verbesserung der Infrastruktur, der Wohn- und Arbeitsqualität sowie des Umweltschutzes im Vordergrund. Durch Gestaltungsmaßnahmen, verbesserte Führung oder Verkehrsberuhigung von Dorfstraßen, Anlage und Umgestaltung von Plätzen, Verbindungs-, Geh- und Fußwegen zur Verbesserung innerörtlicher Verkehrsverhältnisse, einschließlich der zugehörigen Grün- und Freiraumgestaltung im Dorf, soll eine Verbesserung der Lebensqualität im Dorf erzielt werden.

Wer wird gefördert?

Gemeinden und Gemeindeverbände

Was wird gefördert?

  • Erhaltung und Gestaltung Ortsbild prägender Gebäude
  • Anlage und Umgestaltung von Plätzen, Verbindungs-, Geh- und Fußwegen zur Verbesserung innerörtlicher Verkehrsverhältnisse
  • Dorfgerechte Gestaltung oder Verkehrsberuhigung von Dorfstraßen
  • Grün- und Freiraumgestaltung im Dorf
  • Erhaltung, Schaffung oder Wiederherstellung der Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten im Ort

Wie sind die Konditionen?

  • 65 % der förderfähigen Kosten bei der Umsetzung eines anerkannten Konzeptes (IKEK oder DIEK)
  • 45 % der förderfähigen Kosten ohne Konzept
  • Umsatzsteuer nicht förderfähig
  • Bagatellgrenze 12.500 Euro Zuwendung

 Fördervoraussetzung

  • Gemeinde befindet sich in der Gebietskulisse NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014 – 2020″
  • Ortsteil/Ort unter 10.000 Einwohner

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Wiegert, Werner

Telefon: 0251 411-5081
Telefax: 0251 411-85081

Rabbe, Mechtild

Telefon: 0251 411-5100
Telefax: 0251 411-85100

Schmidtmeier, Melanie

Telefon: 0251 411-5075
Telefax: 0251 411-85075

Downloads
Rechtsvorschriften

Ländliche Wegenetzkonzepte

Bezeichnung Förderprogramm

Ländliche Wegenetzkonzepte

Wer wird gefördert?

Gemeinden

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist die Erarbeitung ländlicher Wegenetzkonzepte

Wie sind die Konditionen?

  • Der Fördersatz beträgt 75 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, jedoch höchstens 50.000 €.
  • Die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.
  • Es ist nur eine Antragstellung pro Gemeinde zulässig.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 33 einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Vor Maßnahmenbeginn ist der Antrag zu stellen.

Folgende Stichtage für die Antragsstellung sind zunächst vorgesehen:

  1. bis zum 15.3.2016 für einen Ausführungszeitraum innerhalb des Jahres 2016.
  2. bis zum 31.10.2016 für einen Ausführungszeitraum innerhalb des Jahres 2017.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung (ILE-Richtlinie) vom 26.1.2016

ergänzt durch den „Leitfaden zur Erarbeitung ländlicher Wegenetzkonzepte” vom 25.2.2016.

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Bix, Dagmar
Telefon: 02541 911-242

Wizesarsky, Andreas
Telefon: 02541 911-2214

Pieper, Jörg 
Telefon: 02541 911-134

Downloads und Rechtsvorschriften

Flurbereinigung

Bezeichnung Förderprogramm

Flurbereinigungsverfahren

Wer wird gefördert?

Teilnehmergemeinschaften

Was wird gefördert?

1. Gemeinschaftliche Angelegenheiten (Vermessung, landwirtschaftlicher Wegebau, Naturschutz und Sonstiges)

2. Maßnahmen der Dorfentwicklung

Wie sind die Konditionen?

Zu 1.: Der Fördersatz beträgt 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausführungskosten, bei ILEK/LEADER-Umsetzung 80 Prozent

Zu 2.: Der Fördersatz beträgt 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausführungskosten, bei ILEK-Umsetzung 40 Prozent, bei LEADER-Umsetzung 50 Prozent.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 33 einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Vor Maßnahmenbeginn

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung. 

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Overhoff, Bertram
Telefon: 0251 411 5054
Telefax: 0251 411 85054


Freiwilliger Landtausch

Bezeichnung Förderprogramm

Freiwilliger Landtausch

Wer wird gefördert?

1. Natürliche und juristische Personen des privaten Rechts

2. Juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Ausnahme der Gemeinden und Kreise

Was wird gefördert?

Vermessungsarbeiten, Instandsetzungen und anderes

Wie sind die Konditionen?

Der Fördersatz beträgt 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausführungskosten.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 33 einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Vor Maßnahmenbeginn

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung.

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Overhoff, Bertram
Telefon: 0251 411 5054
Telefax: 0251 411 85054


Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude

Bezeichnung Förderprogramm

Maßnahmen zur Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude

Investive Maßnahmen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe zur Umnutzung ihrer bestehenden Bausubstanz sowie deren Vorbereitung und Begleitung, insbesondere für Gewerbe-, Dienstleistungs-, Handels-, kulturelle, öffentliche und gemeinschaftliche Zwecke, die dazu dienen, Arbeitsplätze zu sichern, neue Arbeitsplätze zu schaffen oder Zusatzeinkommen zu erschließen.

Wer wird gefördert?

Personen und Personengesellschaften sowie juristische Personen des Privatrechts, die Inhaber eines land- oder forstwirtschaftlichen Unternehmens sind.

(Unternehmen nach § 1 Absatz 4 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte, die grundsätzlich die in § 1 Absatz 5 genannte Mindestgröße erreichen oder überschreiten)

Was wird gefördert?

  • Umnutzung  land- oder forstwirtschaftlicher Bausubstanz für Handels,- Gewerbe-, Dienstleistungs-, kulturelle, öffentliche und gemeinschaftliche Zwecke
  • Eine Umnutzung für Dauerwohnzwecke ist nicht förderfähig

Wie sind die Konditionen?

  • 35 % der förderfähigen Nettoausgaben, maximal 100.000 Euro je Projekt
  • Umsatzsteuer nicht förderfähig
  • Bagatellgrenze 5.000 Euro Zuwendung

Fördervoraussetzung

  • Umnutzungsobjekt befindet sich in der Gebietskulisse NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014 – 2020″
  • Ortsteil/Ort unter 10.000 Einwohner, Ausnahme: Objekt liegt im Außenbereich, dann keine Einwohnergrenze
  • Baugenehmigung, mindestens positiver Vorbescheid
  • Nachweis über Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit
  • Grenze positives Einkommen: Ledige 90.000 Euro, Ehegatten 120.000 Euro

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster

Wiegert, Werner

Telefon: 0251 411-5081
Telefax: 0251 411-85081

Rabbe, Mechtild

Telefon: 0251 411-5100
Telefax: 0251 411-85100

Schmidtmeier, Melanie

Telefon: 0251 411-5075
Telefax: 0251 411-85075


Touristische Infrastrukturmaßnahmen

Bezeichnung Förderprogramm

Infrastrukturmaßnahmen für den ländlichen Fremdenverkehr, insbesondere zur Erschließung regionaler touristischer Entwicklungspotentiale

Gegenstand der Förderung sind Investitionen zur öffentlichen Verwendung in Freizeitinfrastruktur, Fremdenverkehrsinformation und kleiner touristische Infrastrukturen, insbesondere zur Erschließung regionaler touristischer Entwicklungspotenziale im Rahmen der Einkommensdiversifizierung, sowie deren Vorbereitung und Begleitung.

Wer wird gefördert?

Gemeinden, Gemeindeverbände, natürliche Personen, Personengesellschaften und juristische Personen des Privatrechts

Was wird gefördert?

Ländliche Infrastrukturmaßnahmen, Freizeitinfrastruktur, Fremdenverkehrsinformation, kleine touristische Infrastrukturen

Wie sind die Konditionen?

  • Öffentlicher Zuwendungsberechtigter 65 %, höchstens 200.000 Euro
  • Privater Zuwendungsberechtigter 35 %, höchstens 200.000 Euro
  • Umsatzsteuer nicht förderfähig
  • Bagatellgrenze beträgt 5.000 Euro Zuwendung (Private) beziehungsweise 12.500 Euro Zuwendung (Öffentliche)

Fördervoraussetzungen

  • Nur auf Grundlage eines anerkannten IKEK oder LEADER-Konzeptes
  • Maßnahme befindet sich in der Gebietskulisse NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014 – 2020″
  • Ortsteil/Ort unter 10.000 Einwohner
  • Private Infrastrukturmaßnahmen müssen uneingeschränkt der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster

Wiegert, Werner

Telefon: 0251 411-5081
Telefax: 0251 411-85081

Rabbe, Mechtild

Telefon: 0251 411-5100
Telefax: 0251 411-85100

Schmidtmeier, Melanie

Telefon: 0251 411-5075
Telefax: 0251 411-85075

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Rechtsvorschriften

Förderung von Dorfgemeinschaftseinrichtungen

Bezeichnung Förderprogramm

Förderung von Dorfgemeinschaftseinrichtungen

Maßnahmen sowie deren Vorbereitung und Begleitung zur Herstellung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen (beispielsweise Dorfläden, Dorfgemeinschaftshäuser) zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der dörflichen Bevölkerung. Ausgeschlossen von der Förderung sind Ausgaben für den Betrieb und die Unterhaltung der Gemeinschaftseinrichtungen.

Wer wird gefördert?

Gemeinden und Gemeindeverbände

Was wird gefördert?

  • Dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtung (zum Beispiel Dorfladen, Dorfgemeinschaftshaus)
  • Der Neubau von dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtungen ist nur unter folgenden Bedingungen möglich:
    • Multifunktionale Nutzungsmöglichkeit,            
    • die Nutzung oder Umgestaltung eines Bestandsgebäudes ist nicht möglich,
    • die Möglichkeiten der Nutzung von Bestandsgebäuden wurden geprüft und diese Prüfung ist dokumentiert.

Wie sind die Konditionen?

  • 65 % der förderfähigen Kosten bei der Umsetzung eines anerkannten Konzeptes (IKEK oder DIEK)
  • 45 % der förderfähigen Kosten ohne Konzept
  • Bagatellgrenze 12.500 Euro Zuwendung
  • Umsatzsteuer nicht förderfähig

Fördervoraussetzung

  • Ortsteil/Ort unter 10.000 Einwohner
  • Gemeinde befindet sich in der Gebietskulisse NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014 – 2020″ 

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster

Wiegert, Werner

Telefon: 0251 411-5081
Telefax: 0251 411-85081

Rabbe, Mechtild

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Telefax: 0251 411-85100

Schmidtmeier, Melanie

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Telefax: 0251 411-85075


Förderung von Konzepten

Bezeichnung Förderprogramm

Förderung von Konzepten

Gegenstand der Förderung ist die Erarbeitung der zur Durchführung der Dorfentwicklung erforderlichen Dorfinnenentwicklungskonzepte (DIEK) und integrierten kommunalen Entwicklungskonzepte (IKEK).

Wer wird gefördert?

Gemeinden

Was wird gefördert?

Erstellung von Konzepten

Wie sind die Konditionen?

  • 75 % der förderfähigen Kosten
  • maximal 50.000 Euro IKEK
  • maximal 20.000 Euro DIEK
  • Bagatellgrenze 12.500 Euro Zuwendung
  • Umsatzsteuer nicht förderfähig

Fördervoraussetzung

  • Gemeinde befindet sich in der Gebietskulisse NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014 – 2020″ 
  • Pro Gemeinde ein IKEK und maximal zwei DIEK
  • Verwendbarkeit anderer Konzepte als Grundlage einer Aktualisierung, zum Beispiel Dorfentwicklungskonzept, Städtebau, ist möglich à Mindestanforderungen müssen erfüllt werden à nach Anerkennung des überarbeiteten Konzeptes ist dieses für fünf Jahre gültig

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster

Wiegert, Werner

Telefon: 0251 411-5081
Telefax: 0251 411-85081

Rabbe, Mechtild

Telefon: 0251 411-5100
Telefax: 0251 411-85100

Schmidtmeier, Melanie

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Rechtsvorschriften

Kommunalaufsichtlicher Fragenkatalog – Anlage zum Förderantrag

Das Gemeindefinanzierungsgesetz (§ 31 GFG 2011) wie auch die Verwaltungsvorschrift zu § 44 Landeshaushaltsordnung (Ziffer 2.6. VVG) sehen eine Beteiligung der Kommunalaufsicht im Rahmen der Förderverfahren mit Kommunen vor.

Hierfür werden antragstellende Kommunen – unabhängig von der jeweiligen Haushalts­situation – gebeten, den Fragebogen ausgefüllt den Antragsunterlagen an die Fachdezernate beizufügen.

Bitte beachten Sie, dass dem Fragebogen zu investiven und konsumtiven Anteilen die Stellungnahme der unteren Kommunalaufsicht zur Haushaltsverträglichkeit beizufügen ist.
Bei Anträgen von kreisangehörigen Kommunen, deren Haushalt nicht fiktiv ausgeglichen ist, ist die Stellungnahme der unteren Kommunalaufsicht beizufügen.

Verwandte Themen

Zusätzliche Informationen

Downloads

Hier gelangen Sie zu den gewünschten Downloads und Formularen der Bezirksregierung Münster. Sortiert nach Themenfeldern werden Ihnen in Schritt 3 und gegebenenfalls 4 die entsprechenden Dokumente zum direkten Download angeboten.

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Domplatz 1 – 3
48143 Münster

Telefon: +49 (0)251 411-0
Telefax: +49 (0)251 411-2525

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